Ausgabe 
3.6.1933 Erstes Blatt
 
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Oie Jagd im Juni

situ&katoL

TANZ

3754 D

Blaujacken - Kapelle

3715 D

W. DORFELD

2062V

furter Straße Ecke.

3733C

Um die Gefahr einer Entzündung durch Funkenauswuri der Lokomotiven oder durch Fahrlässigkeit der Reifenden zu verhüten, ist die Lagerung von Heu und Grummet, sowie die Aufstellung von Ge»

Gießen, den 1. Juni 1933.

Bürgermeisterei Gießen.

I. B.: Dr. Hamm.

treibe in der Nähe der Bahnkörper mög­lichst einzuschränken und nicht länger aus­zudehnen, als unbedingt erforderlich.

Sämtliche Muskator-Erzeugnisse

zu haben bei:

Schade & Füllgrabe A. G., Bahnhof­straße 26, Ludwigstr. 20. Walltorstr. 24, Kaiserallee 20, Mäusburg 1, Bleichstr. 20, Wilsonstraße 9, Friedrichstr. 14, Frank-

Für die Pfingstf eiertage ladet fr dl. ein die

Burg Staufenbergl

Am 2. Pfingstfeiertag großer öffentlicher

Kapelle Pauli, Marburg. Eintritt frei!

Ludwig Bicrau 3735V

Wies eck

2. Pfingst-Feiertag

Tanz-Musik!

Bekanntmachung.

Der Herbstmarki in Gießen

(Schaumesse) 1933

findet vom 1. bis 8. Oktober 1933 statt. Plätze für Fahr- und Schaugeschäfte, Schieß- und Verkaufsbuden (letztere in beschränktem Umfange) werden im Wege schriftlichen Angebots vergeben. Be­dingungen usw. sind hier erhältlich. An­gebote sind unter Verwendung des vor- geschriebenen Angebotscheins bis svä- testcnS 10-Juli 1933 an uns einzurei­chen. Der Markt ist in der Zulassung von Geschäften ein beschränkter Markt.

Grundsätzlich werden nur die Geschäfte (auch Spezialisten) zugelassen, die sich rechtzeitig um Plätze bewerben und die Zulassungsaenebmigung vor Beginn des Marktes schriftlich erhalten haben. Die Vergebung geschieht nur durch uns. Glückwielunternehmen werden nicht zugelassen. Verlängerung des Marktes stndet auf keinen Fall statt. 3?os C Gießen, den 3. Juni 1933.

Bürgermeisterei Gießen.

. I. V.: Dr. Hamm.

(Messhausen

Am 2. Pfingstfeiertag

TANZ

2. Pfingstfeiertag

KegeMliGllttzch"Mll-Neil Varmevweihe mit großem Vreiskegeln Gesangsvorträge, Tanz usw.

Es ladet freundlichst ein 03417 Kegelklub..Guk Solz" Die Mrmosk 8oth

Wellersburg

empfiehlt seine Lokalitäten

3. Pfingstfeiertag

Oeffentiiche Erinnerung

Die Einlösung der Gewerbescheine für das Rj. 1933 kann noch bis emschlieb- lich 10. Juni d. I. ohne Kosten erfolgen. Nach diesem Zeitvupkt muh ohne wertere Mahnung die Zwangsvollltreckung nur Nonen des Schuldners eingeleitet roer» den. [3723D

Gießen, den 2. Juni 1933.

Finanzamt (Finauzkasse)

Preußen.

Kreis Wetzlar.

t Kinzenbach, 1. Sunt. In einer außer­ordentlichen Generalversammlung des TurnvereinsGut-Heil" in der Gast­wirtschaft P e u s ch wurde, entsprechend der Aot- wendigkeit der Gleichschaltung, Ludwig Bepler zum Führer des Vereins gewählt. Aach dem Ge­sang des Horst-Wessel-Liedes ernannte der neue Führer W. Schleenbecker zum stellvertreten­den Führer, O. M a n d l e r zum Kassenwart, und Walter Leib zum Schriftführer und Vereins- pressewart. Das 2lmt des Oberturnwarts über­nahm der Führer zunächst selbst und ernannte zu seinem Stellvertreter Richard Bepler, zu Lei­tern der Schüler- und Schülerinnenabteilung wur­den die Geschwister Schleenbecker bestimmt Rach der Verpflichtung und dem Gesang des Deutschlandliedes, sowie nach der Besprechung einiger interner Angelegenheiten wurde die Ver­sammlung geschlossen.

* Waldgirmes, 2. Juni. Am Mittwoch hielt der Turnverein Waldgirmes im Saalbau Weimer eine sehr gut besuchte Generalversamm­lung ab. Auf der festlich geschmückten Bühne sah man die Bilder des Dolkskanzlers Adolf Hitler und des Turnvaters Jahn, umgeben von den Reichsfarben, dem Hakenkreuzbanner und der alten, ehrwürdigen schwarzweißroten Vereinsfahne. Das Trommler­korps leitete mit einem Marsch den Abend ein. Der 1. Vorsitzende Becker begrüßte die Teilnehmer, gab dann einen Ueberblick über die politische Ent­wicklung in der letzten Zeit und erinnerte an den 30. Januar, an dem Reichspräsident v. H i n d e n -

Bekanntmachung.

Am 7. Juni 1933 stndet eine Schweine­zwischenzählung in den Gemarkungen Gießen und Schiffenberg statt. Die Schweinebesitzer haben den Zählern die notwendigen Angaben bezüglich ihrer Schweinebestände bereitwilligst zu er­teilen. Auf die Bekanntmachung des Kreisamtes Gießen, angeschlagen in den Aushängekästen der Stadt Gießen, wird besonders hingewiesen.

oft zu Monatsbeginn schon ausgefallen.

Der Weidmann, der seine Riederiagd heben oder hochhalten will, muh vor allem sein 3mxg- wild schützen. Wir empfehlen dringend das Aus­loben von Belohnungen für alle die Falle, in denen ein Landwirt mit Erfolg ein Gelege vor dem Vermähen schützte, so daß es ausfallen konnte. Wir empfehlen weiter, rücksichtslos ge­gen diejenigen vorzugehen, die Junghasen ^als Stallhasen aufzuziehen versuchen, oder die 5a- sanennester plündern, um zu HouseZiergeflu- gelzüchter" zu spielen. Derartige Dmge werden jedem Jäger, der mit seiner Gemeinde in Füh­lung steht, bald bekannt. Strafe wegen Wild­diebstahls und Schadenersatz m natura wirken großartig. Die Wildpreise sind so niedrig urw die Pachten und Steuern so hoch, dah es em Gebot der Selbstbehauptung ist, sich gegen solche Ge­pflogenheiten zu schützen.

Wenn Jungfüchse nicht auslaufen sollen^ wird es Zeit zum Graben. Sonst ist das Geheck bald im Getreide verschwunden.

Der Dachs hat in Hessen wieder Schuhzeck. Es wird von sachverständiger Seite emfohlen, ihn zu schonen, weil er beim Stechen im Boden die Puppen der Rachenbremse aufnähme. Da die Rachenbremsen in diesem Frühjahr starke Ver­luste mit sich brachten, sei darauf hingewiesen. In einer gewissen Zwangslage wird wohl der sein, dem der Aufbau eines Fasanenbestandes vor­schwebt. Denn der Dachs verschmäht bekanntlich Eier nicht. Die richtige Wahl zu treffen, muß Sache des einzelnen fein, da der Besatz ja in den verschiedenen Revieren verschieden ist.

Wer Laubheu, z. B. von Himbeeren, zur Win- terfütterung (sehr gut!) gewinnen will, muh die Werbung und das Trocknen im Schatten gegen Monatsende vornehmen. Hubertus.

DT. vor. Die Wahl erfolgte einstimmig und stellte eine große Vertrauenskundgebung für den unermüd­lichen Führer dar. Nach der Bestätigung durch die Gaubehörde wurden die weiteren Vorstandsmitglie­der ernannt. Der neue Führer Becker dankte für das ihm erwiesene Vertrauen und brachte auf den Reichspräsident von Hindenburg und den Volkskanzler Adolf Hitler ein dreifaches Hoch aus. Anschließend sangen die Mitglieder das Horst-Wessel- Lied. Mit einem Appell des Führers, am Aufbau des neuen Reiches mitzuhelfen und weiterhin treu zur Fahne zu stehen, schloß er mit einemGut- Heil!" auf die DT. die Versammlung.

Kaum ein Tag wird von deutschen Jägern, die im Waldrevier die Büchse führen können, sehnlicher er­wartet als der 1. Juni. Denn nun beginnt das Weidwerk auf den Waldfreiherrn unserer Forsten, den roten Bock. Erst wenn er sein rotes Sommerkleid trögt, leuchtend im Frühsonnenschein, erscheint er dem Weidmann als gerechte Beute. Im April und Mai ist der Jäger, der nicht planlos fein Revier be­sagt, oft hinausgezogen und hat gepirscht und ange- seffen, wo ein Bock platzte oder fegte, oder wo saftige Aesung lockte. Dem Schießer ist alles recht, was ihm vor das Rohr kommt, der hegende Jäger da­gegen sucht einen Abschuß durchzuführen, mit dem sich eine Auswahl verbindet. Ihr Ziel ist die Heran­züchtung eines gesunden, starken Wildschlages, und der Weg dazu führt über den Abschuß aller körper­lich für ihr Alter zu geringen, oder in ihrer Gehörn­bildung unbefriedigenden Böcke. Daß dies außer­ordentlich schwer ist, weiß vor allem der erfahrene Jäger, und nur er, der mit ernstlichem Wollen an die Sache herangeht, wird dem Ideal näher kom­men. Für manchen allerdings ist der Hegeabschuß das Aushängeschild für den wahllosen Abschuß. Es kann aber kein Zweifel bestehen, daß in vielen unse­rer Reviere eine falsche Auslese getroffen wird, die darin besteht, daß man nurgute Böcke" odernur Sechser" schießt (wenn sie auch erst 2 Jahre alt sind) und die anderen laufen läßt. Es ist der immer wie­der mahnenden und richtungweisenden Tätigkeit er­fahrener Weidmänner und der keine Opfer scheuen­den Arbeit vieler Reoierinhaber unseres engeren Gebietes zu verdanken, wenn wir aus den Chaos, der Zügellosigkeit und Schinderei der Nachkriegszeit wieder Wildbestände aufgebaut haben, die das Jägerherz erfreuen und dein Naturfreund die Heimat verschönern, während sie einen Wertzuwachs für die Gemeindejagd darstellen, lieber der Zahl ist aber die rechte Gliederung oft vergessen worden. Drum wird der Weidmann nun zunächst versuchen, alle uner­wünschten Böcke abzuschießen, ehe sie in die Blattzeit eintreten, dagegen den guten Böcken die Möglichkeit lassen, sich erst im Interesse des Wildstandes zu ver­erben. .

Da erfahrungsgemäß das Rehwild im 3um bald den Wald verläßt, um im Felde, wo ihm das Getreide einen mückenarmen Einstand bietet, zu verschwinden, darf mit diesem Abschuß nicht gezögert werden. ,

Die Ricken sehen oder führen schon ihre Kitze. Jedem Hund, der sich jetzt im Revier herum­treibt, gebührt die Kugel. Hundebesiher, die ihre Hunde unangeleint in Wald und Feld mit sich laufen lassen, bringe man zur Anzeige. Denn von ihrer Rücksichtslosigkeit droht dem Wild­stand höchste Gefahr.

Es sei noch einmal besonders darauf auf­merksam gemacht, daß der Abschuß d e s Reh­bock e s auch in Hessen ausschließlich mit der Kugel erfolgen darf. Cs werden in aller Kürze verschärfte Bestimmungen erscheinen, die der Ueberwachung dieses Gebotes beim Jäger wie Händler und Gasthausbesiher u. ä. dienen. Im Vorjahr gönnte man gewißen Jägern noch eine Schonfrist zumDrangewohnen", dieses Mal ist es damit vorbei. Da Unklarheit darüber zu bestehen scheint, sei betont, dah auch derFang­schuß" mit der Kugel gegeben werden muh. Verstöße dagegen führten schon im Vorjahr zur Beschlagnahme und gerichtlichen Bestrafung.

Rothirsch und Damhirsch schieben ihr neues Geweih, die Tiere führen ihre Kälber.

Junghasen sind in allen Größen anzu- treffen.

Das Federwild brütet, Cntengelege sind

bürg dem Führer des jungen Deutschland Adolf Hitler die Hand zur geme-nsarnen Arbeit reichte. Der Redner schilderte weiter Die Tagung des Gaues Lahn-Dünsberg, in der der llebertritt in die DT. vollzogen wurde. Die Versammlung ehrte dann die Gefallenen und die verstorbenen Turnbrüder durch den Gesang des Liedes vorn guten Kameraden. Der seitherige Vorstand stellte seine Aernter Aur Ver­fügung. Lehrer Schrupp übernahm sodann die Versammlungsleitung und schlug nach kurzen ein­leitenden Ausführungen den seitherigen 1. Vorsitzen­den Becker als Führer, gemäß den Richtlinien der

so beschaffen fein, daß nicht nur die Schü­ler und Schülerinnen daraus turnen und spielen, sondern daß auch die SA., die SA.-Reserve und die Hitlerjugend darauf üben können. Deshalb rät das Kreisschul­amt, zu jener gemeinsamen Sitzung auch den Ortsgruppen- bzw. Stützpunktleiter hinzuzuziehen.

Die entstehenden Kosten, die in den mei­sten Fällen nicht sehr hoch fein werden, dürfen nicht abschrecken. Vielfach bildet das von früher her noch vorhandene Schulgut, dessen Einkünfte der Gemeindekasse zugute kommen, einen entsprechenden Ausgleich. Und bann: Wo eine vaterländische Pflicht ruft, müssen geldliche Bedenken schweigen.

Bis $um 1. Juli lfd. Js. sollte diese Frage überall gelöst, zum mindesten aber ein Beschluß gefaßt sein, der eine Lösung in absehbarer Zeit verspricht. Die Schul­vorstände Haden bis zu diesem Zeitpunkt zu berichten.

Anitsverkimdiglingen aus den oderhesfischen Kreisen.

Kreis Gießen.

Das nachstehende Ausschreiben des Hess. Ministerpräsidenten teilt das Kreisamt Gießen den Bürgermeistereien des Kreises zur Kenntnisnahme und Nachachtung mit.

1. Die derzeitige Lage des deutschen Ar­beitsmarktes und der deutschen Wirtschaft gebietet mehr als je, daß der Grundsatz, deutsche Arbeit und deutsche Erzeugnisse bei Beschaffungen der öffentlichen Hand in erster Linie zu berücksichtigen, genaue­stens befolgt wird.

Nach diesem Grundsatz dürfen Erzeug­nisse ausländischen Ursprungs nicht ver­wendet werden, wenn die Gegenstände in geeigneter Beschaffenheit und zu angemes­senen Preisen auch im Jnlande herovr- gebracht werden. Wenn ausländische Er­zeugnisse mit deutschen in Wettbewerb treten, kann der reine Preisunterschied nicht allein ausschlaggebend sein, sondern es müssen alle wichtigen Umstände volks­wirtschaftlicher, sozial-, arbeitspolitischer und ähnlicher Art berücksichtigt werden, so daß im Einzelfalle aucy höyere Preise gerechtfertigt fein können, ohne daß von einer unwirtschaftlichen Verwendung der Mittel gesprochen werden kann.

Der Herr Reichswirtschaftsminister hat gebeten, diese Grundsätze besonders auch bei der Beschaffung von Leder und Ledererzeugnissen beachten zu wollen. Hinsichtlich des Bezugs von Fensterputz­ledern wird bemerkt, daß bei diesen Ledern neuerdings die Unterscheidung der in- und ausländischen Ware gewährleistet ist, da die in Deutschland hergestellten Leder den von dem Zentralverein der Deutschen Le­derindustrie herausgegebenen Stempel Deutsches Leder" tragen.

2. Die Ausschreiben des Gesamtministe­riums vom 2. August 1924 zu Nr. St. M. 11 288, vom 4. Juni 1926 zu Nr. St. M.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 4. Juni. 1. Pfingstfeiertag.

Sladlkirche. 8 Uhr: Pfr. Mahr. 9.30: Pfr. Becker. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. 11.15: Kinderkirche für die Mar- Eu5gemein.be. Pfr. Becker. Iohanneskirche. 8: Pfr. Bechtolsheimer. 9.30: Pfr. Ausselb. Beichte unb hei­liges Abendmahl für Lukas- unb Johannesgemeinbe. 11.15: Kinderkirche für die Johannesgemeinbe. Pfr. Ausfelb. Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz. 11: Kinderkircher für die Luthergemeinde. Pfr. Lenz. Petruskapelle. 9.45: Pfarrasfi- ftent Surfer. Beichte und heiliges Abendmahl. 11.15: Kinderkirche für die Petrusgemeinde. Pfarrassistent Surfer.AtteN'Vuferf. 10: Mitwirkung des Frauen­chors (Kollekte). Großen-Duferf. 10.30: Pos.-Chor, Kollekte, anschließend Beichte und heiliges Abend­mahl.Oppenrod. 8.30: Kirchenchor, Koll. Wiefeck. 9.30: Kollekte. 10.45: Kinderkirche. haufenGar- benleich. 10.30: Hausen, Einweihung der wieberher- gestellten Kirche burch Oberkirchenrat D. Wagner: Mitwirkung bes Frauenchors. 12.30: Garbenteich, Pfr. Staubach (Watzenborn), Mitwirkung bes Ge­sangvereins Frohsinn. Sleinbach-Albach. 8: Al-

6207 und vom 25. Juli 1929 zu Nr. St. M. I 7130 werben in Erinnerung ge­bracht mit bem Anfügen, baß ber Bezug von Waren aus Warenhäusern, Einheits­preisgeschäften, Filialsystemen unb son­stigen mittelstanbsvernichtenben Betrieben untersagt ist.

3. Die Kreisämter wollen barauf hin­wirken, baß auch bie Gemeindebehörben nach ben Vorschriften zu 1 unb 2 verfah­ren.

Dr. Werner.

Um bie Gefahr des starken Auftretens des Frühlings-Kreuzkrautes zu unter- , drücken, ist auch in diesem Jahre eine ge- meinberoeife Bekämpfung unbedingt er» fvrberlich. Das Kreisamt empfiehlt ben Bürgermeistereien beshalb erneut, als­bald für bie gemeindeweise Bekämpfung des Unkrautes besorgt zu sein und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten. Es dürste zweckmäßig sein, wenn bei ber Bekämpfung bes Frühlings-Kreuzkrautes bie Schulkinber mit herangezogen werben, nachbern sie vorher über bas Aussehen bes Unkrautes unb besten Vertilgungsart un­terrichtet sinb.

Das Kreisamt empfiehlt ben Bürger­meistereien baher, sich mit den Lehrern unb bem Schulvorstanb ihrer Gemeinde in Verbindung zu fetzen. Die Verfügung vom 6. Juni 1930, in ber empohlen würbe, an bas Kreisamt alljährlich bis spätestens 1. Juni zu berichten, ob und in welcher Weise bie Vertilgung bes Frühlings- Kreuzkrautes zweckmäßig erfolgt ist, wirb in Erinnerung gebracht.

Kreis Alsfew.

Deutschlanb ist erwacht Eine neue Zeit ist angebrochen. Im Innern unseres Rei­ches hat sich ein unerwartet großer unb herrlicher Umschwung vollzogen. Draußen in ber Welt aber hat bas Deutsche Volk keinen Freunb. Es ist auf sich allein ge­stellt.

Angesichts dieser Lage darf, was bie körperliche Ausbilbung unb Ertüchtigung ber Jugend anbelangt, nichts versäumt werden. Deutschlands Jungvolk muß sich, viel mehr als seither, auf geeigneten Ium» und Spielplätzen tummeln können, muß in ber Nähe eines jeben Dorfes Gelegen­heit haben, bie Sinne zu schärfen, bie Kräfte zu stählen, Gewandtheit unb Aus­bauer zu erlangen, Anstrengungen zu er­tragen, Unterorbnung unb Einfügung in bas Ganze zu lernen.

Noch aber soll bies in vielen ©emeinben auf Plätzen geschehen, bie in einem Zu- ftanb sinb, ber jeber Beschreibung spottet. Das Kreisschulamt Alsfelb ersucht beshalb bie Bürgermeistereien unb Schulvorstänbe, überall ba, wo überhaupt keine Turn- unb Spielplätze vorhanben sind ober aber wo sie sich in einem ungenügenben Zustand befinben, alsbann eine gemeinsame Sitzung bes Gemeinberats und Schulvorstandes zu veranlassen unb für bie Bereitstellung ge» 1 eignetet Plätze zu sorgen. Das Kreisschul- amt erwartet, baß man sich nirgenbs ber 1 vaterlänbischen Aufgabe versagt, die es 1 hier zu lösen gilt.

Die Plätze sollen so groß, fo gelegen und

bad), 9: Steinbach. Heuchelheim. 10. Llem-Cindcn. 9 unb 13.30. Cid). 8: Stiftspfarrer Draubt. Po« saunenchor. Kollekte. 9.30: Stiftsbechant Kahn. Chor« schule. Kirchenchor. Kollekte. 10.45: Kinbergoltes« dienst. Collar. 10: Kirchberg: 11: Heil. Abend­mahl für die jungen Männer und Frauen von Stau« fenberg. Kollekte für die Lutherstiftung. 13.30: Col­lar; 13.30: Kirchberg. Rödgen. 10: Rödgen; 12.30: Annerod. Watzenborn-Steinberg. 13.30: Kirchen- und Pos.-Chor, Kollekte. Grüningen. 9.30. Mitwir­kung des Heirnschen Gesangvereins, Kollekte; im Anschluß Beichte und Feier bes heil. Adenbrnahls.

Montag, ben 5. Juni. 2. Pfingstfeiertag.

Stadtkirche. 8: Pfr. Becker. 9.30: Pfr. Mahr. 115 Kinderkirche für die Matthäusgerneinde. Pfr. Mahr. Iohanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld. 9.30: Pfr. Bechtols« Heimer. 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfr. Bechtolsheimer. Kapelle bes Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrassistent.Sucker. Petruskapelle. 9.45: Pfr. ßenj. Atten-Bufeck. 10: Mitwirkung des Po­saunenchors, Kollekte. Großen-Duseck. 10.30: Kir­chenchor, Kollekte für Bethel. Oppenrod. 8.30: Fol­lette für Bethel. Wiefeck. 9.30: Kollekte. hau- fen-Garbcnteich. 10.15: Garbenteich; 13: Hausen. Sleinbach-Albach. 8: AIbach; 9: Steinbach. Heu­chelheim. 10. Klein-Cinden. 9: Kindergottesdienst 10. Cid). 9.15: Beichte; 9.30: Stiftsdechant Kahn. Chorschule, Kollekte, heiliges Abendmahl. Arns­burg. 3. Pfingstfeiertag 2: Jahresfest des Erziehungs- heims. Kirchberg. 10. Rödgen. 10. Annerod. 12.30. Watzenborn-Steinberg. 10; 11: Kinder- kirche; 13.30: Grüningen.

katholische Gemeinden.

Sonntag, den 4. Juni. Pfingstsonntag.

Gießen. 6 Uhr: Messe; 6.30: Beichte; 7: Meße. Kommunion der Männer; 8: Messe; 9: Messe; 10: Pontifikalamt und Predigt. Feier des 50. Stiftungs­festes ber katholischen Studentenverbinbung Hasso- Rhenania; 11.30: Messe; 14: Vesper mit Segen. 16.30 unb 19: Beichte. Grünberg. 9.45: Messe mit Pre­digt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Cau- bach. 10: Hochamt mit Predigt; 14: Vesper. Cid). 10: Hochamt mit Predigt; 14: Vesper. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, ben 5. Juni. Pfingstmontag.

Gießen. 6.30: Beichte; 7: Messe; 8: Kommunion; 9: Hochamt; 11: Messe; 14: Anbacht mit Segen. Echzell. 11: Hochamt mit Predigt. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hoch­amt mit Predigt. Caubach. 10: Hochamt mit Predigt. Cich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 14: Andacht. Collar. 8.45: Messe mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Donnerstag, 8. Juni.

Gießen. Großes Gebet. Messen: 6, 7, 8 und 9 Uhr. Betstunden 6 bis 20 Uhr. Die letzte Stunde ist um 20 Uhr, darauf Prozession und Tetum.

Oeffentticher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in bringenden Notfällen Telefon 01. ' , w

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 7 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Für 1. Pfingstfeiertag.

Aerzte: Dr. S. Klein, Dr. Malech. Zahnarzt: Dr. Fischer.

Apotheke: Pelikanapotheke.

a Für 2. Pfingstfeiertag. Aerzte: Frau Dr. Marx, Dr. Ploch. Zahnarzt: Dr. Gonter. Apotheke: Hirschapotheke.

Es ladet freundlichst ein 03442 Gastwirt Fraedr. Klinke! Hotel Golmser Löwe"

Braunfels-Oberndorf nachmittags u. abends: uiiiitötiomeri 2. Feiertag: Frühschovvenkonzert. Nachm. u. abends: Tanz im Freien (Zelt) Prima Hausschlachtung! 2«s?v

An Größe und Störke bin ich meinen Altersgenossen immer ein gutes .Juck voraus. Diese armen Tierchen werden eben nicht richtig ernährt. Einfache Getreide-Grützen sind nun mol eben keine Kraft- und Aufbau-Nahrung.

Muskator-Kükenfutter ist der Weg zur Gesundheit, zum Lege- Rekord und zum Meisterschaftstitel: ffiüskatoi Hühnchen9

Bergisches KraftfutterwerkG.m.b.HM

Oeffentiiche Mahnung.

Folgende Rückstände werden hiermit zur Zahlung bis 13. Juni 1933 einschl. gemahnt:

Wohnungsmiete aus städtischen Häu­sern für April 1933;

2. Rate Bürgersteuer 1933.

Rach Ablauf dieser Frist erfolgt ohne weitere Mahnung Einzug der riirfftän- digen Beträge nur Kosten der Schuldner. Gießen, den 3. Juni 1933.

Ltadtkasse Gießen. 3728C

Bullenverkauf.

Mittwoch, den 7. Juni d. I., vormit­tags 10 Uhr, soll auf hiesiger Bürger­meisterei ein fetter Vogelsberger Bulle auf dem Submissionswege pro Zentner Lebendgewicht vergeben werden. Be­dingungen liegen hier offen. 3724D Wiefeck, den 2. Juni 1933.

Hess. Bürgermeisterei Wieseck. Schomber.

Deutsch

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