Druckschrift 
Rationelle Fütterung der landwirtschaftlichen Nutztiere auf Grundlage der neueren tierphysiologischen Forschungen / von Emil Wolff
Entstehung
Seite
9
Einzelbild herunterladen

meinen Alſten Ulſten ſicſtof el ent⸗ in den

haupt⸗ ferhaut Haare, zebilde 00 bis icſtoff hwefel. 8 Pe⸗⸗ in den

reienden durch⸗ wie das Praßeß ſe ller⸗ welche in t Oiſen und zwer nenge von ter Sll⸗ eemitkele ds in den wer und en Eweſ dkaton d ſcch etyoe. dwvitt d

Die Beſtandteile des Tierkörpers. 9

betreffenden Tieres; im Mittel aller Unterſuchungen war die ſonſtige organiſche Subſtanz 14,67 und das aus dem Sticktffgehalt be⸗ rechnete Eiweiß 14,33% vom Reingewicht der Tiere. Hieraus er⸗ ſieht man zugleich, daß diejenigen organiſchen Stickſtoffverbindungen, welche außer den eigentlichen Eiweißſtoffen, den leimgebenden Sub⸗ ſtanzen und Horngebilden im Tierkörper vorkommen und z. B. Be⸗ ſtandteile des Fleiſchſaftes, der Galle ꝛc. bilden, wegen ihrer ver⸗ hältnismäßig geringen Menge keinerlei weſentlichen Einfluß ausüben auf die Elementarzuſammenſetzung, zunächſt den prozentigen Stickſtoff⸗ gehalt der nicht fettartigen organiſchen Subſtanz des Tierkörpers überhaupt. 3

Bezüglich der fixen Mineralſtoffe, der Aſchenbeſtandteile des Tierkörpers bemerke ich, daß die Geſamtmenge derſelben in ab⸗ gerundeten Zahlen bei Rindvieh 45, bei Schafen 2,8 3,5 und bei Schweinen 1,8 3,0% von dem Lebendgewicht der. Tiere be⸗ trägt, und zwar im fetten Zuſtand der letzteren dem angegebenen Minimum, im mageren Zuſtand dem Maximum ſich nähernd. Phosphorſäure und Kalk ſind in ziemlich gleichen Mengenverhält⸗ niſſen zugegen und nehmen mit einander etwa von der geſamten Mineralſubſtanz in Anſpruch, während das letzte Fünftel aus Kali, Natron, Magneſia, Eiſen, Chlor, Schwefelſäure, Kohlenſäure und zu ganz geringem Teil aus Kieſelſäure beſteht; der Schwefel, welcher in organiſcher Verbindung, wie oben erwähnt wurde, als Beſtandteil der meiſten ſtickſtoffhaltigen Tierſtoffe auftritt, iſt hierbei außer Rechnung gelaſſen.

In den Knochen iſt bekanntlich die Menge der Mineralſtoffe (Knochenaſche) eine beſonders große, und beträgt im Durchſchnitt bei mittlerem Alter der erwachſenen Tiere ziemlich der waſſer⸗ und fettfreien Subſtanz; bald nach der Geburt ſind nur etwa 50, im höheren Alter dagegen oft bis zu 75% an feuerfeſter Subſtanz in den getrockneten Knochen zugegen und die äußeren feſten Zellen⸗ ſchichten, namentlich der Röhrenknochen ſind immer reicher, die inneren mehr poröſen Maſſen etwas ärmer an Aſchenbeſtandteilen. Die ge⸗ ſamte Knochenaſche beſteht ungefähr zu aus phosphorſaurem Kalk, der Reſt iſt kohlenſaurer Kalk nebſt kleinen Mengen von Magneſia, Flurorcalcium und Natronſalzen. Auf die fettfreie Trockenſubſtanz der Knochen berechnet, ergiebt ſich an Phosphorſäure etwa 27, an Kalk 38, an Kohlenſäure 3 bis 4 und an Magneſia nur 0,5 bis höchſtens 1%. Die friſchen Knochen ſind oft reich an Fett und zwar gewöhnlich um ſo mehr, je älter das betreffende Tier war und in einem je fetteren Zuſtand es ſich befand; in gewiſſen Krank⸗ heiten, z. B. bei weit vorgeſchrittener Knochenbrüchigkeit ſteigert ſich