Druckschrift 
Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : auf Befehl des Departements für Gewerbe und den Handel im Hohen Ministerio des Innern ausgearbeitet / von Sigismund Friedrich Hermbstädt
Entstehung
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b) Die Verkleinerung der gewaſchenen Runkelrüben,

GS, 1507:

Wer nicht im Beſiß eines ſchiklichen Reibeap2 parates iſt, und etwa Verſuchtweiſe, nur im Klei- nen arbeiten will, der kann ſich mit glücklichem Er- folg eines gewdhnlichen, nur im großen ausge- führten Reibeiſens von, Eiſenbley bedienen, wel- <hes in einem hölzernen Rahmen eingefaſſet iſt, und auf welchem die Runkelrüben einzeln mit der Hand abgerieben werden, während der dadurch ges bildete Brey, in eine hölzerne Wanne abfließt, über welcher das- Reibeiſen placirt iſt, Auf ſolche Art kann eine Frau, wenn ſie fleißig iſt, täglich 3 auch wohl 4 Scheffel Runkelrüben verkleinern,

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Wer aber mehr beſchaffen will, der kann ſich zum Verkleinern des von dem Mecanikus S< ulzYier in Berlin ausgeführten und weiter hin näher zu beſchreibenden Reibeapparats bediez nen, mittelſt welhem, durch einen ſechszehn bis achtzehnjährigen Knaben, täglich 10 bis 12 Schef- fel Runkelrüben zu Brey zerrieben werden können,

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Wer hingegen die Fabrikation ſo weit ins Große betreiben will, daß täglich 20 bis 24 Scheffel,(Berliner), oder Centner, Runkelrüben verkleinert werden ſollen, der kann den ſpäterhin beſchriebenen größeren Reibeapparat dazu in Au- wendung ſeßen, der durch ein Pferd betrieben wird, und der, wo es ſich thun läßt, auch leiht durch Waſſerkraft in Bewegung geſelzt werden kann.