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1 worden,. Wenn die Häute recht rein ſind; ſo taucht man ſie in ein 4:0 4 ziemlich ſchwaches Kalfwaſſer. Man kann ſie darin lauge Zeit| gi fönnen liegen lajſen, ader man gevraucht die Vorſicht, alle vierzehn ik Tage einen„der zwey SEE Kaikwaſſer zuzugießen, 78
und weudet die Häute von Zeit zu Zeit um.' 3) ſchadey 4.
Dieß Kalkwaſſer[dſt das Fett auf, befreyt die Haut von gllem, was ihr anhängt und verwandelt ſie in einen dem Per- gament nahe kommenden Zuſtand.
Wenn die Häute, deren man ſich bedient, noch Haare
an ſich haben, ſo thur man ſie in ein ſtärkeres Kalkwaſſer, damit ſie davon abgefreſſen werden; eben ſo verfährt man mit
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itgament „Aninchen:| Zire abge,
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| 4 1" beſſern| den durch Alaun und Talg gezogenen und behandelt auf gleiche"1 !| Weiſe auch alle die Materien die viel Feit, Blut und Glied-„] Wabrifan:| waſſer enthalten. In dieſer erſten Operation wird auch die Wl 14rocknen, Epidermis abgeldſt, welche von Waſſer allein nicht arge:| m abges griffen wird,: y Waſſer Man taucht nun die Häute in klares Waſſer, läßt ſie auf Wſo weit der Bahre avtropfen„und wäſcht ſie am Fluſſe mit der näm- me dann lichen Sorgfalt aus, wie das erſie mal, 1 dieſem Es gibt Fabriken, wo man die ſo gereinigten Häute unter | Bedürfs eine Preſſe bringt um alles Waſſer, welches ſie enthalten, D itation heraus zu preſſen, 3 Dieſen erſten Operationen folgt die des Schmelzens der 5] Bottige Materien, weiches gewöhnlich in einem kupfernen Keſſel ge» hreichend ſchieht; einige thun Steine auf den Boden des Keſſels, um NENN zu verhindern, daß die Häute ſich nicht daran feſtſetzen und 1), damit verbrennen; andre ſeen einen hölzernen Roſt hinein, welches M abn die nämliche Wirkung hat. 1 breitet Man füllt den Keſſel bis über den Rand an und gießt 0. Sor nach dem Zuſtande und der Qualität der Materien mehr oder qy darin weniger Waſſer zu. dh Käfige Zuerſt wird ein kleines Feuer angezündet, um die Mate- gwegr ſie"rien nach und nach zu ſchmelzen; dieß Feuer wird ſtufenweiſe jymitielſt bis zum Aufwallen geſteigert; und wenn der Leim ſich. nun hyder abs bildet, ſo verringern einige das Feuer und ſetzen die Materien jjherauss nicht in Bewegung; audre wieder rühren ſie um, bis das der ) daß die Leim fertig iſt, und laſſen die Operation bey kleinem Feuer huöficht, zwölf bis funfzehn Stunden fortwähren, neſonders Man überzeugt ſich davon, daß der Leim fertig iſt, wenn Jefordern, man ihn auf einen Teller gießt und dann findet, das er die cehr Auf- gehdrige Couſiſtenz hat. In dieſem Zuſtande gießt man ihn ziel feſter in einen Kübel, äber dem ein langer, viereFiger Käfig I ellt Wenn-
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