Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
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handelt

Zorbe:

BPBorbericht.

Eine Abhandlung von der Chemie in ihrer Anwendung auf die Künſte, kann keine Abhandlung von einer jeden Kunſt insbejondere ſeyn: abgeſehen davon, daß ein Unz- ternehmen dieſer Art die Kräfte eines einzigen Menſchen überſteigen würde, müßte ein ſolches Werk nothwendiger- weiſe ermüdende Wiederholungen enthalten; Luft, Waſſer, Wärme und Licht, wirken nach. den nämlichen Grundge- ſeßen in den Händen eines jeden Künſtlers, und es iſt alſo hinreichend, die verſchiedenen Eigenſchaften aller dieſer Wirkungsmittel und das Geſeß, dem ihre Wirkungen un- kerworfen ſind, darzuſtellen, um jeden Künſtler in den Stand. zu jeßen, die Urſachen, Triebfedern und Grund- ſaße ſeiner Operationen kennen zu lernen.

Das wahre Mittel, Aufklärung in die Künſte zu. bringen, beſteht viel weniger in der Genauigkeit, mit der man eine Beſchreibung des in ihnen ſtattfindenden Verfah- rens liefern kann, als. darinn, daß man, alle dieze Ope» rationen auf allgemeine Grundſäße zurück zu führen ſucht; die Beſchreibung einer Kunſt, wie genau ſie auch ſeyn möge, iſt nie mehr, als die Geſchichte deſſen, was in ihr geſchieht; eine Charte, ſo zu ſagen ,. auf der'man. ſehen kann, was da iſt; ſie kann das Verdienſt haben, alle Künſtler, durch Mircheilung der nämlichen Erfahrungs- arten auf den nämlichen Grad von Kenntniſſen zu erhe- ben; aber es geſchieht durch ſie kein, Schritt vorwärts zur Induſtrie, während die Wiſſenſchaft, ihr Licht über jeglie <e Operation verbreitend, alle Reſultate erklärt, und dem Künſtler die Fähigkeit gibt, ſein Verfahren zu beherrſchen, es zu verändern, zu vereinfachen, zu vervollkommnen und jeden Erfolg deſſelben vorauszuſehn und zu EEE

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