Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
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Anwendung der Chemie| auf

Künſte und Manufakturen. Erſter Theil.

Erſter Titel, Von den chemiſchen Wirkungen.

Alle Kdrper ohne Unterſchied üben unnnterbrochen eine Wech- ſelwirkung gegen einander aus, von welcher die Modification ihren Formen, ſv wie die Verändrungen ihrer Natur und Con- ſtitution*) abhängig ſind,

Jene Wirkungen ſind es, von welchen die Phyſiker und Che miker die Urſachen, ſo wie die davon abhängigen Erfolge, auf eine rationelle Art zu erforſchen bemühet ſind.

Der Phyſiker ſet diejenigen Eigenſchafien der Körper feſt, welche ohne Verändrung ihrer Natur ausgemittelt werden kön» nen, wie z.B. die Schwere, die Elaſticität, die Temperatur, die Bewegung 2c.

Der Chemiker ſtudirt hingegen die innern wechſelſeitigen Wirkungen der Körper, und beſchäftigt ſich vorzüglich. mit der Erforſchung derjenigen Phänomene, welche aus der Verändrung ihrer Natur und Conſtitution hervorgehen.

Die phyſiſchen Eigenſchaften der Körper äußern ſich ohne Verändrung ihrer Natur. Zu ihren<emiſchen Eigenſchaften gehdren hingegen alle diejenigen Verändrungen und Erſcheinunz

: gen, welche durc< den Erfolg ihrer Miſchung und Entmiſchung

veranlaſſet werden, Der

5) Confiitution der Körper nenne ich den Zuſtand derſelben, in wel- <<em fie bey der gewöhnlichen Temperatur des Dunftikreiſes exiſti- ren. Ein Korper verändert hingegen ſeine Conſiitution, wenn ſolcher z. B. aus dem liquiden in den luüftfoörmigen, aus dem Juftformigen in den concreten; oder aus dem concreten in den liquiden Zuſtand übergehet, 65): Verf.