Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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Eine Abhandlung von der Anwendung der Chemie auf py f die Künſte, iſt aljo ein aus Grundſäßen beſtehendes Werk, me und ich würde mir ſchmeichein, den mir vor Augen geſtan- ab! denen Zwe erre:c<ht zu haben, wenn jeder Künſtler in die- get ſer Schrift die Urſachen allor Reſultate, die er erhält, und 1: wm die Entwicklung der Grundregel ſeines Verfahrens fände. da

Ein Work dieſer Gattung konnte aber auch nur erſt Enty! dann entſtehen, als man Thatjachen in geyöriger Zahl ge- ſhr) ſammelt, um ſie mit einander zu vergleichen, und ais man der 5 die Analyſe zu dem Grade von Vollkommenheit gebracht, Np) um durch ſie in den Produkten einer Operation den Grund Wm, 3 und die Reſultate aller Phänomene zu finden: es war alſo mipfs nur der Zeit vorbehalten, die Materialien hiezu vorzube- D reiten. alſo di

Die Thatſachen exiſtirten vor der Wiſſenſchaft, die qendv ihnen folgte, um ſie aufzuklären, unter einander zu ver- vorfon binden und zu vergleichen; es verhält ſich mit ihr, wiemit ſO?) den Methoden der Naturforſeher, die nur erſt dann begrün-| Beil det werden konnten, als die Kenntniß einer großen Anzahl"4 von einzelnen Körpern erlaubte, ihre Haupteigenſchaften Geſichts einander nahe zu bringen, und ſie unter ſich zu vergleichen. ſhmhe

Damit jedoch die Chemie ihr Licht über die Künſte undd verbreiten konnte, war es nöthig, daß ſie ſelbſt ſich eine erhelle gründliche Kenntniß aller Agentien, ihrer Eigenſchaften und| Wirkungen erwerbe, es mußten alle Körper claſſificirt, über| 4 olle ihre Wirkungen berechnet und auf allgemeine Grund- ſhon 4 ſaße zurückgeführt werden. Das Ende des achtzehnten lih dS Jahrhunderts hat dieſe Revolution hervor gebracht; bis Jahres dahin unbekannte Elemente wurden den bereits bekannten bleiche Hinzu gefügt; die Analyſe der Luft und des Waſſers hat Aufklärung in die Wirkung dieſer beyden Subſtanzen ge- das Kiy bracht, durch die Zerſeßung der Säuren iſt man dahin tie Bez gelangt, ihre Hauptwirkungen zu erklären; die Füſſig- ſhm feiten des Lichtes und der Wärme, dieſe ergiebigen Quellen Aſp von Wirkung und Gegenwirkung, dieſe erſten Triebfedern vetßy des Lebens haben ihre Stelle unter den Elementen der Kör- Ory) 3

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