y EEE 382 En
Leder, welche durc< Alaun und durch. Talg gezogen worden, geben nur wenig und von mittelmäßiger Qualität-|
Abgänge von durch Oel gezogenen Kameelhäuten können nicht georaucht werden,
Haare löſen ſich nicht auf; Blut, Fett und Fleiſch ſchaden der Qualität des Leimes,
Abgänge von weißem Kalbspergament und Pergament überhaupt geben guten Leim. Yuch der Haſen- Kaninchens und Biberfelle, von denen die Hutmacher die Haare abges ſchabt, kann man ſich mit Vortheil bedienen,;
Es iſt anerkannt, daß alte und magre Thiere einen beſſern Leim geben, als junge und fette,
Die Mahler in Waſſerfarben, Tuch- und Papierfäbrikanz ten bereiten den Leim, deſſen ſie bedürfen, ohne ihn zu tronen, Sie laſſen Abgänge von Häuten und Pergament, von abges haarten Haſen-, Kaninchen- und Biberfellen u, ſ, w. mit Waſſer auftfochen, und weun ſie merken, daß die Abkochung ſo weit
' iſt, bey'm Erkalten gerinnen zu können; ſo halten ſie dann
mit der Operation inne und gebrauchen den Leim in dieſem Zuſiande.-
Aber in den Fabriken, wo man den Leim für die Bedürf»- niſſe des Handels bereitet, verfährt man bey ſeiner Fabrikation in einer Reihe wohl geordneter Manipulationen,
Zuerſt fängt man damit an, die Materie in kleine Bottige tauchen zu laſſen. Vier und zwanzig Stunden ſind hinreichend bey friſchen Häuten; längerer Zeit bedarf es bey tro>enen und man ſetzt ſie von Zeit zu Zeit im Waſſer in Bewegung, damit ſie ſich vollkommen anträufen. Sobald ſie gehdrig davon durchdrungen ſind; zieht man ſie aus dem Waſſer und breitet ſie auf roſtſvrmigen Bahren aus, damit ſie abtropfen, So- dann trägt mau ſie nach dem Fluſſe, um ſie gehdrig darin zu waſchen, thut ſie zu dieſem Zwecke in durchbrochene Käfige vie in das Waſſer hineinragen und rührt ſie um und bewegr ſie mit einem großzähnigen Rechen. Der Käfig wird mittelſt eines Schwengels aus dem Waſſer gezogen, um das Leder ab» rropfen zu laſſen, dann wieder hineingetaucht und wieder heraus- gezogen, und dieß Manveuvre ſo lange fortgeſeßt, bis daß die Leder gereinigt ſind und das ablaufende Waſſer klar ausſieht.
Die verſchiedenen Gattungen von Leder werden beſonders gewaſchen, wei! ſie nicht alle die nämliche Sorgfalt erfordern. Die Ohren, zum Beyſpiel, haben mehr Zeit und mehr Auf- merkſamkeit ndthig, weil der S<hmuß in ihnen viel feſter ſit, als ander8wo,"5ER 1
Wenn
" ziumi0]
ſign 198: ye m
(ir PS! lim 128;
(fg| ie Ms) hau 434
153) A 0 ſhip,'
zu 1964) [70 EN


