Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
380
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ten, mit:

' wie dieſer, ſcheint er die erſte Stufe der Veränderung der

Nahrungsſäfte auszumachem, und wie er, iſt er aufldslich im Waſſer und bildet mit dieſer Flüſſigkeit, wenn er davon gejättiget iſt, ein halbdurchſichtiges Gelee, j

Der thieriſche Gallert aber ſchlägt ſich mit dem Gerbſtoff nieder, während der Schleim mit dieſem in keine Vervinvung tritt. Dieſe Eigenſchaft, wenn es auch nur die einzige aussz zeichnende wäre, würde ſchon hinreichen eine große Verſchie- denheit zwiſchen beiden Produkten zu begründen,'

Die jungen Thiere beſtehen durchgängig faſt aus nichts; als aus Gallert; in dieſer Maſſe von Fleiſch zeichnen und enrwikeln ſich nach und nach die verſchiedenen Theile, die die Zuſammenjetzung des Thyierkörpers bilden ſollen,"und unver? merfter Weite ſieht man, wie ſich Fibern, Eyweißſtoff und phosphorſaurer Kalk ausbiiden,

Es gibt Theile im Tyiere die den beſtändigen Zuſtand eines verhärteten Gallerts beybeha!ten, wie die Ligamente, die Membranen, die Knorpel, die Haut, die Hörner u. f: w.

Der Gallert alſo macht nicht allein die erſten Anfänge des Thieres aus; ſondern bleibt auc) in demſelben in perma- nentem Zuſtande.:;

Wenn man, durch ein verlängertes Aufwallen einer thie» riſchen Materie im Waſſer, allen Gallert extrahirt hat; ſo iſt

der unauflösliche>kſtavd in der Regel geringfügig; und

wenn man die thieriſchen Subſtanzen, welche am meiſten davon enthalten, auffinden läßt; ſo. ſieht man die Abkochung, bey'm Abkalten, gerinnen und eine feſte, halbdurchſichtige Maſſe bilden, die eine zitternde Beweglichkeit hat, N - Dieſe thieriſchn Gallerte werden als Speiſen auf unſre Tiſche gebracht und machen vortreffliche Gerichte aus. Man färbt ſie weiß durch Mandelmilch, gelb, dur) Safran u, ſ. w. um Abwechslung in ihre Farben und ihren Geſchmack zu bringen,

Der Gallert, wenn er. dieſen Grad von Conſiſtenz bes kommt, fault leicht und gibt viel Sti>gas bey ſeiver Zerſezung,

Wenn man das Gelee ſo verdi>t, daß es eine. ganz feſte Conſiſtenz erhält, und durch ein gehdriges Ausiro>nen alles Waſſer daraus ziehet, ſo benimmt man ihm die Eigenſchaft, leicht in Fäulniß überzugehen und bildet Täfelchen daraus, die nur einen Extract der darin befindlichen Nahrungöſiofſe erhalten.;

Man kann dieſen Tafel- oder tro>enen Bouillon bereſ-

Kälber?

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