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Dieß Gemenge läßt man, zehn Tage im Sommer, und,
funfzehn im Winier beigen.
Daß die Gährung den gehdrigen Punkt erreicht habe, ers Fennt man daran, wenn die Materie ſich niederſchlägt, die vbenaufſchwimmende Fiüſſiakeit klar erſcheint, und ſich auf der Oberfläche eine Art von Schaum zeigt. der fettes Waſſer genannt wird. Dann gießt man Waſſer und Schaum wez,
Ueber eine reine Tonne wird ein Sa> von Haarleinwand, 18 Zoll hoch, und eben ſo breit gezogen: in dieſen gießt man die ſich zu Boden geſeßte Materie und voäſcht ſie ſorgfältig aus, indem man reines Waſſer zu mehreren Maien aufgießt, bis daß es ſich darauf nicht mehr weiß färbt./ Sodann bleibt nichts im Sade als Kieie, die man zum. Futter für das Vieh aufhebt.
Die milchigen Flüſſigkeiten, die in die Tonne gelaufen ſind, ſeßen ſich nach und nach zu Boden, und nach Verlauf von zwey oder drey Tagen flärt man das dbenaufſchwim- mende Waſſer ab, und behält einen Theil davon, um als ge? ſäuertes Waſſer bey den folgenden Operationen zu dienen,
Um ein ſchönes Stärkmehl zu gewinnen, läßt man den
Bodenſaß in reinem Waſſer zergehn, und die Materie zwey-
Tage hindurch ruhig ſtehen, Es bildet ſich in dieſer Zeit ein beträchtlicher Bodenſatz, in dem ſich drey Schichten ſehr deutz lich zeigen,]
Man klärt das Waſſer ab, welches über dem Bodenſalz ſtehet, und nimmt davon vorſichtig die erſie Lage oder Schicht hinweg, die erſtes Weiß genannt wird. Dieſe beſteht nur aus den Reſien der Kleien, welche wegen ihrer Feinheit durch das Gewebe des Sac>kes dringen Dieſer Materie bedient man ſich in der Regel zum Mäſten der Schweine.
Sodann«geht man zur Extraction der zweyten Lage über,
“ die zweytes. Weiß genannt wird. Man läßt dieß im Waſſer
zergehen, um es von vielen fremdartigen Materien zu reinigen die es enthält, und es ſtehen, bis es einen Bodenſatz bildet, Dieß iſt ſodann die gemeine Stärke«
Unter dieſen beyden Schichten liegt dann noch eine dritte, welche das reinſte Stärkmeh! iſt. Es muß ſorgfältig ausge- waſchen werden, um alle die Eigenſchaften zu zeigen, die es <harafteriſiren. Auch verfährt man bey dieſem Waſchen mit der gehdrigen Vorſicht, und filtrirt es, ſelbſt wenn es im Waſſer zergangen- iſt, durch ein ſeidenes Sieb, um alles das zurükzuhalten, was der Sorgfalt des Arbeiters hätte ents gegen können,
Sobald
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