Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
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| RES 5 Ee SCaßavg,| um Satßmehl" daraus zu ziehen, und wir haben der Anwenz I| dung des Waſſers den Vorzug vor jeder andern Flüſſigkeit er- Taus dey| theiltweil man. an dieſem die Eigenſchaften gefunden, das Bibl gege:| Saltzmehl nicht anzugreifen, und.doch den Schleim, der in dex - Welche| Regel damit in Verbindung iſt, aufzuldſen; wenn dieß Verfah» I Bey der ren jedoch wegen jeiner Cinrachheit und der Güte des Produkts, WIe zu bes welches es liefer:, einigen Vortheil gewährt; ſo hat es auf der Viderſeht; gndern Seiteauch wieder einige Nachtheile, z, B, den, daß es Daß may nur einen Theil des in der Pflanze enthaltenen Saßmehls her? auszieht. Unſtreitig iſt es dieſe leßztere Rückſicht, die die TU! durch| Känſtler auf andre Methoden gebracht hat, und man iſt dahin | Yrzu mr| gelangt,alles Saßzmebl aus einer Pflanze durch eine leichte Wibr dann| und modificirte Gährung au*zuüſcheiden. Man unterſcheidet im Handel zwey Sorten von Siärkmehl, wl durch| das feine und das gemeine.'; Drißen in| Da die. zur Favrikation des Stärkmehls ndihige Gährung 19 Seite ohne die Anwendung eines ſäuerlichen Vaſjers, das man gez vd gießt ſaänertes Waſſer neunt, nicht Statt haben kdöunte;, Jo bereitet 118 Korn man dieß Waſſer dazu auf folgende Weiſe: man läßt nämlich Ty, Eo zwey Pfund Sauerteig vom Becker in einem Eimer voll war? Ante den men Waſſers zergehn, und dann einige Tagen ſtehen, worauf inhend zu män wieder einige Cimer warmes Waſſer zugießt, Dieſe läßt Hiworden, man wieder einige Tage hindurch ſtehen. Die angegevene Zeit "inwand, iſt in der Regel hinreichend zur Säuerung des Gemenges, und Aman den das geſaäauerte Waſſer iſt dann vollſtändig fertig. grüſſigfeit Die Herren Parmentier, Deyeux und VYauquelin haben aus der Anaiyſe des geſäuerten Waſſers eine kleine Quautität Ainan die Alkohol und viel Cſſiazjäure gezogen, und Herr Vauquelin hat me auf, darin ein wenig Ammonium und ohosphorſauren Kalk gefunden*), fs dann Die kleine Quantität von Aikohol entſteht aus der Gährung Y te, als des Meh'zuckers mit den Bierhefen, und die Eſſigſäure hatte ſic) auf Unkoſten von einem wenig Stärkmehl gebili»t;z auch hat wiren ger Herr Vauquelin beobachtet, daß das Berhältniß des Stark- 3 Ich von mehls vor der Gährung beträchilicher war, als nachher, '<' kann Wenn man dab Srärkniehl ertrahiren will, ſo gießt man [9)rad von einen Eimer gefäuerten Waſſers in eine burgunder HZalbronne, 2 erhält, deren Boden an cinem Ende eingeſtoßen. Dann füllt man die Tonne bis zum Spundloche mit Waſſer au,:und endiger damit, das Mehl, welches das Stärkmehl geben ſoll, auf dießzu ſchütten. Dieß Hung, 2) In meiner Sammlung praktiſcher Abhandlungen für Brann- 4 zeigen) teweinorenner. Berlin 1305 erſienBandes erſtes Heft habe ich ren ſind, eine Methode angegeben, wie aus jenem Waſſer ein brauchbarer | um Eſfig- bereitet werden kann. 2