Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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und..quf heißen"Ziegeln leicht gedürrt wird, aibt das Caßgva» brod:; das gewbhulichſte Nahrungsmitiel der Neger.

Der! Sprachgebran< har dem Saßzmehl, das aus den

Getreidekörnern Jezvygen wird, den Namen Stärkmebhl gege-

ben. Der Wäißen iſt unrer allen Getreidearten, die, welche dieß am jchbnſten und im reichlichſten Maaße liefert. Bey der Gerſie iſt es ſchwer, ſie von einer pechigen Materie zu bes freyen, die ſich dem Niederſchlage des Satzmehls widerſeßt; Haber und Roggen geben aber ſo wenig Stärkmehl, daß man ſie zur Gewinnung desſeiben gar nicht gebraucht.

Man kann das Stärkmehl aus dem Waißenmehl durch Waſchen in kaltem Waſſer extrahiren. Man darf hierzu nur ſorgfältig Teig in Waſſer kneten, und das Siärkmehl färbi dann baid die Flüſſigkeit weiß, und ſchlägt ſich nieder.

Noch ein anderes Verfahren hat man, das Särkmehl durch Waſſer auszuziehn. Man thut zu dem Ende guien Waitzen in Tounen, die mit Waſſer angefüllt, und denen von einer Seite die Boden eingeſchlagen ſind; ſet ſie der Sonne aus, und gießt zwey Wal täglich friſches Waſſer auf; inder man das Korn ſorgtaltig umſchüttelt, damit es gebdrig gewaſchen werde. So lkäßt man das Korn einweichen, bis das es leicht unter den Fingern auffprivgt: acht Tage ſind in der Regel hinreichend zu dieſem Zwe>e. Wenn es zu dieſem Zuſtande gebracht worden, ſo ihnt man es in Säcke von dünner, aber ſtarker Leinwand, und zerquetſcht'es zwiſchen zwey Brettern, wobey wan den Sa von Zeit zu Zeit in Waſſer taucht, damit dieſe Flüſſigkeit alles, was dur< den DruF herausgeht, abführe.

Sobald das Waſſer ſich nicht mehr färbt, zieht man die Treſtern heraus, und bewahrt ſie in einer Weintonne auf, um ſie ſodann durch die Gährung zu behandeln, wo es dann wohl noch Stärkmehl liefert, aber von geringerer Güte, als das erſie.|

Das Stärkmehl, welches man durch dieß Verfahren ge- winut/ muß ſorgfältig gewaſchen'werden, damit es ſich von alle dem reinige, was ſich mit ihm niederſchlägt; auch'kann wav ihm durch mehrmaliges ſorgfältiges Waſchen einen Grad von Weiße geben, welchen das durc) Gährung gewonnene nie erhält,

Zweyter Artikel, Von der Extraction des Satzmehls durch Sährung, - Bis jezt haben wir uns dorauf eingeſchränkt, zu zeigen, wie Pflauzen durch mechaniſche Mittel zu desorganiſiren ſind, um

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