Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
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ie. Es:= "Das aus der Gichtrübenwurzel- kdnnte auf die

Iſer,| nämliche Weiſe bereitet werden, aber man bedient ſich gewdhn-

| lich folgenden Verfaiyrens? die friſchen Wurzeln der Pflanze NT, ume| werden abgeſchält, geraspelt, und das Fleiſch bringt man unter 1M64057)7 3 DIR die Preſſe, nachdem man es in einen Sa> von grober Leinwand Fas Sqhs| eingeſchiagen. Nach vier und zwanzig Stunden hat ſich dann Zit,| ein Bodenſatz von Satzwehl gebildet, welchen man ausſcheidet, Setraide invem man ſorgfältig die Portion von Saft abklärt, welche oben Zein aufs| auf ſchwimmt, In dieſem Zuſtande wirkt dieß Saßmehl als 8) Maſſer| Abführungsmittel. aber man kann ihm dieſe Kraft rauben, wenn M Eneiets| man es zu wiederholten Malen wäſcht, wodurch es einen ſchds 3 Flüßag:| nen Grad ven Weiße erhält, Die Treſtern, welche nach dem 1, und Ausdrücen zurückdleiven, enthalten Saßmehl daß nicht abführt, b) im der| und das man durch Waſſer ertrahiren kann. Baume hat- ers

niſcher|! wieſen, daß das Gichrrübenſagmehl, wenn es gehdrig aus= | gewaſchen wird, ſich nicht von dem Stärkemehl des Handels | unterſcheide,

öMfig ges| Fhufühe|-- Die Schwerdtlilie, der Aron und die Roßkaſtanie lies ye Mit- fern viel Saßzmehl, man könnte es ſelbſt mit Vortheil daraus Dehtacht, erirahiren, und es hat vielleicht einiges Intereſſe für die bür- Sher vach gerliche Geſellſchaft, die Induſtrie. auf dieſen Gegenſtand zu 18 Har, richten, weil es Verhaltniſſe geben kann, unter denen das än allen Mehl aus den gravartigen Kräutern ganz zu unſrer Subſis ſienz erforderlich iſt. Wien anz Das was man Sago nennt, iſt nichts als das Mark der Uwerden, alten Palmbäume auf den Molu>iſchen Inſe!n. Er iſt gewdhn- 1aßmehs lich in Geſtalt von kleinen Körnern, die man pulveriſirt, und in lauwarmem Waſſer zergehn läßt, wo er dann einen ſehr nahr- teſchicht haften Schleim abgibt. 96 Ver| Noch pflegt man das was man Salep nennt, ſo zu bereiten, 1 daß man durch Decoction den Extractivſtoff aus den Zwiebeln 4) ſte in aller Gattungen von Orchis auszieht, und den RüFſtand an v mit der Luft oder in der Wärme tro>net. 8 06 Die Caßavga der Americaner wird aus der Maniocwurzel gezogen; ſie wird abgeſchält, geraſpelt, und man erhält ſodann 57 das bey dem Dru des Fleiſches ein ſcharfes Gift, welches bald das Fou wenige Saszmehl, das dieſer Saft mit ſich hinweggenommen, Nn abſeßt, Das Fleiſch, wenn es von dem giftigen Safte Ve Ee 19 Gag un

zn jeder 6 gleichgroße Quantität von ſelbigem. Im'2ten Bande meines / Das Archivs der Agrikulturchemie, ſo wie auch in meinen Grund» vall; ſätzen der experimentalen Rammeralchemie. Berlin 1808 fin-

4 vorzugt 3

Z ofert eine| det man die quantirativen Verhältniſſe des Kartoffelmehls, aus 4.4 leit verſchiedenen Arten Kartoffeln genau angegeben. H. Ez

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