Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
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Kindern eher coagulirt, als die von Erwachſenen: warum dieſe

' Jeztern den Würmern und allen Krankyeiten, die a18 dem Gal-

lexi entſtehen, weniger unterworjen find, warum junge Pflanzen früher; als andere, in Fäulniß gerathen u. ſ, w.

Wir finden den Schleim faſt allein in gewiſſen Pflanzen, gls in den UT7aiven, dem Quitten-, Lein-, Saurenſenfsz Sagamen u. ſ, w.

Zuweilen iſt er auch in Verbindung mit Subſtanzen, die. in Waſſer aufldslich ſind, und die er in einem Zuſtande von Emuiſion erhält, wie in den Euphorben, der Celidonig dem Convoivulus u. ſ.w, 4

Noh findet man den Schleim in Verbindung mit einigen fetten Oelen/ dem Zucker, Säuren, Neutralſaizen u. ſ. w.

Der Schleim macht zuweilen den permanenten Zuſtand der Pflanze aus, wie in den Tremellen, den Conferven einigen Lichenis und den meiſten Gattungen von Champignons,

- Dieſe permanente Eriſtenz im Schleimzuſtande wird auch bey einigen Thieren angetroffen, als bey Meduſen, Seeblaſen u ſ. w. Die Eigenſchaften des Schleimes ſind: Aufldslichkeit i Waſſer, woraus er durch Alkohol EAIORS(TBG Ip ein faſt inſipider Geſchma, die Eigenthümlichkeit, an der Wärme nur eine ſchwammige Kohle zu geben und nur ſchlecht und mit einer geringen Flamme zu verbrennen,

Die Schleime, welche in den Handel kommen, mit Aus» ſchluß einiger, deren man ſich in der Arzeneykunſt bedient, fühs ren den Namen Gummi. Man unterſcheidet von dieſem drey- oder viererley Arten, nämlich: den arabiſchen Gummi, den Gummi- Tragant, den inländiſchen Gummi u. ſw,:

Der inländiſche Gummi fließt aus einigen Bäumen un Clima's, wie der Pflaumbaum, Kirſchbaum, MU UEG U+ſ. w. Er bricht ſich eine Bahn durch die Rinde dieſer Bäume und ſeßt ſich in rdthlichen Tropfen auf deren Oberfläche au.

Der arabiſche Gummi läuft aus den Acacien in Arabi

MEET A IRET rabi und Egypten,Man findet ihn im Handel in runden, UBE, durchſichtigen, von außen runzlichen und von innen hohlen, Stü>en an. Dieſer Gummi ldſt ſich leicht in Waſſer auf und 550 einen durchſichtigen Gallert der Schleim genannt Wird*).;

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8) Der Herr Verfaſſer hat hier Schleim und Summi j deutend genommen. In nieiner Anleitung zur 0 Ee derung der Degetabilien. Berlin 1308 habe ich den weſent- lichen Unterſchied zwiſchen Summi und Schleim feſigeſtelt, H,

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