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Aufidſung man im Waſſerbade und durch eine mäßige Wärme befördert, Die Flüſſigkeit wird ſyrupartig, und wenn ſie kalt geworden; ſo ſiebt man ſie durch einen weißen Sieb, und thut ſie ſodann in wohlverſchloſſene Gefäße.
Damit der Syrup die gehdrige Conſiſtenz habe, muß er, im kalten Zuſtande 35 Grad auf der Baumeſchen Flüſſigfeits= wage zeigen. Man nimmt ziemlich allgemein 30 Pfund Zucker auf 16 Junfuſion.'
Zuweilen macht man Syrupe aus dem deſtillirten Waſſer der aromatiſchen Pflanzen, Sie ſind von denen, deren wir eben erwähnt, in ſo fern verſchieden, als ſie nur aromatiſchen, die andern aber einen Theil des Extractivſtoffs in ſich behalten,
Die Verhältniſſe des Zu>kers müſſen verſchieden ſeyn, je nachdem die Flüſſigkeit in der er aufgeldſt wird, mehr oder weniger di> iſt.
Noch muß man eine Verſchiedenheit in den Graden der Wärme ſtatt finden laſſen, je nachdem der Stoff, auf deſſen Erhaltung es ankommt, flüchtig iſt, y
Die Syrupe ſind entweder einfach oder zuſammengeſeßt; je nachdem ihre Compoſition aus einer oder mehreren Sub- ſtanzen beſteht,
Wenn man die Zu>eraufldſung ſtark verdiFt; ſo gerinnt fie, wenn ſie kalt wird und in dieſem Zuſtande bedient man ſich ihrer zuweilen um gewiſſe vegetabiliſche Produkte, als Früchte und Baumrinden u. ſ. w. davon durchdringen zu laſſen, oder ſie darin einzuhüllen; dieſe werden dann tro>&ne Con? fituren genannt.
Wenn man zwey Theile Zu>er in einem Theile Waſſer zergehen läßt und die Auflöſung dergeſtalt verdi>t, daß wenn man einen Löffel hineinſteXt und ſodann heftig damit in die Luft ſchlägt, die ZuFerſchicht, die ſich an ſeiner Oberfläche angeſeßt, in dünnen Häutchen davon heruntertropft, ſo ſagt man, der Zucker ſey zur 8&ederconſiſtenz gekommen, In dieſen Zucker taucht man Früchte, Baumrinden und die Siängel gewiſſer Pflanzen, die vorher aufgeſotten werden, damit ſie der ZuFer beſſer durchdringe und ſie einen höheren Grad von Troenheit errreichen.
Noch iſt es ferner der ZuFer, mittelſt deſſen einige Frucht- ſäfte conſervirt und die eigentlichen Confiruren gemacht wers den. Schleimige Früchte, als Birnen, Aepfel, Abricoſen, Johannisbeeren, Quitten, ſind allein geſchi>t, Gelees daraus zu bereiten, In allen dieſen Fällen läßt man die Früchte
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