Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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|-- 367= "eigen und dentlicher Weiße und weißem und feſtem Korne, der Königs» Deſtillirt| zucker genannt wird, | Der Zucker ldſt ſich ſehr leicht in Waſſer und in Alkohol enn man auf, er hat einen ſüßen und angenehmen Geſchma>, auf Vn, durch| Kohlen wird er aufgeblaſen, nimmt eine ſchwarze Farbe an yn Fann,| und bildet ſelpſt eine ſchwammige Kohle; bey dieſer. letztern "offinade: Verwandlung verbreitet er einen eigenthümiichen Geruch, den man unter dem Namen>randzu>ergeruch tennt.

hiten des Der Zuer'kriſtalliſirt leicht. Man darf ihn nur in 1 Orunde Waſſer aufldſen und die Aufldſung zur Conſiſtenz eines etwas Dalliſabeln di&en Syrups verdichten. Die Kriſtalle haben die Geſtalt (bſt einer von vierſeitigen Prismen, die in zweyſeitige Spitzen auslaufen,

waß man So nennt man ihn Candieszu>er, en muß, Der Candieszu>er erhält ſich mehr oder minder weißs | Sture,| je nachdemder Syrup mehr oder minder abgeklärt worden, in durch| Man kaun ihn vach Gefallen. färben, wenn man dem Syrup Materie| einen, darin auflvslichen, Färbeſtoſf beymiſcht. Die Condia vEyweiß toren machen den größten Theil ihres Candieszu>ers aus dem 'h Evas Schaum der Svyrupe und den Reſien von den nämlichen, die gude zur ſie ſorgfältig abklären, Man kann die Kriſtalle ſich auf kleine O able mid Std>e niederſchlagen laſſen, ſo daß dieſe ſich damit überziehen, auff. Der Zucer iſt' eines von den Pflanzenprodukten, die in |)peratios unſern Haushaltungen am häufigſten gebraucht werden; nicht 15 geſehen, allein, um die Säure, die Bitterkeit und das Pikante gewiſſer v."M Speiſen und pehrerer Getränfe zu verbeſſern; ſondern auch Lirens in als ein ſehr fräftiges Mittei, um dem Verderben der zu unſrer 1Beyſpiel Nahrung dienenden thieriſchen- und Pflanzen- Subſtanzen vor? zubeugen, und in dieſer letztern Röücſicht iſt der ZuFXer am Li: ips nüßiichſten und vortheilhafteſten zum Kandiren anzuwenden.

Elen und Der reine, oder mit dem Aromatiſchen der verſchiedenen Pflanzen- Subſtanzen geſc<hwängerte Brandtwein' macht die

Schaum Baſis faſt aller Liqueurs aus, deren man ſich zum Trinken bedient. Dieſe Liqueurs abr ſind zu erhißend und reißen die ter gez zu ihrem Gebrauch wenig fähigen Organe zu ſtark, wenn ſie 11 man nicht mit Zucker verſüßt werden, ps,. Die vegetabiliſchen Infuſionen und Decoctionen würden BN nicht vor der Gährung geſchüßt werden können, wenn in dem "welcher Zuder nicht das Mittel läge, ſie ohne Veränderung aufzubewahren, peht, iſt No gibt es Theile in den Pflanzen die dem Vererben 4 ſehr unterworfen oder ſehr flüchtig ſind, und dieſe können nur | durch den Zucker feit gemacht werden, In dieſem Falle verz jung un mengt man die Infuſion oder Decoction mit ZuFer, deſſen gzußerore Yufſid-

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