Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
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daß ſie 12 Grade auf dem Baumeſchen Aerometer zeigen und geht mit der Deſtillation vor, deren weinartiges deſtillirtes Produkt Rum und Taffig bildet,!

Der RohzuFer und der Farinzu>er. werden, wenn man fie nach Curopa bringt, neuen Operationen unterworfen, durch die man ſie von aller Melaſſe, die darin enthalten ſeyn kann,

beſreyt und das daraus bildet, was weißer Zu>er, Raſſingde'

genannt wird,

Um ſich eine genaue Vorſtellung vom Raffiniren des Zuckers aus Zuckerrohr zu machen, muß man von dem Grund- ſatze ausgehen: daß dieſer Saft außer dem kriſtalliſabeln Zuder eine ſüßliche und inkriſtalliſable Subſtanz nebſt einer Säure enthält, welche Lakmus- Papier rdther, und daß man dieſe beiden Stoffe zuvdrderſt vom eigentlichen Zucker ſcheiden muß.

Man erreicht dieſen Zwe> durch Sättigung der Säure, mit Kalkwaſſer, alkaliſchen Laugen u, ſ. w.; indem man durch Wärme einen Theil dieſer ſüßlichen, inkriſtalliſabeln Materie coagalirt und ſie auf die Oberfläche des Bades, durch Eyweiß oder Ochſenblut treibt; dann den gezu>erten Saft durch Eva- poration ſo lange verdi>t, bis er den eigentlichen Zucker zur Kriſtalliſation bringt und endlich die zähe, inkriſtalliſable und ſyrupartige Materie mit Waſſer einrührt oder darin aufldſt.

Wir haben bereits durch das Detail der erſten Operatios nen, die mit dem Zucerrohre vorgenommen werden, geſehen, daß alle auf den eben angeführten Zwe> gerichtet ſind. Wir werden nuar finden, daß die Operationen des Raffinirens in

eben dem Sinne geſchehen, und wenden uns als Beoyſpiel-

zum Raffiniren des Rohzuc>ers.

Dieſen läßt man zuerſt in Kaltwaſſer aufldſen, klärt ihn ſodann mit Ochſenblut, und unterwirft ihn einer ſchnellen und ſehr ſiarken Evaporation; indem man ſorgfältig den Schaum abnimmt, ſo wie er ſich erzeugt.;

Diefe, ſo abgeklärte Aufldſung wird klgrirter Zu>er ge- nannt. Wenn er zur rechten Zeit evaporirt iſt; ſo thut man ihn in Formen und es ſcheidet ſich ein Syrup daraus, der ungedekter Syrup heißt. Dann bedeXt man ſie mit Thonerde, die man mit Waſſer anfeuchtet und der neue Syrup welcher abläuft, erhält den Namen Dedſyrup.

Der ZuFer welcher aus dieſer erſten Arbeit entſteht, iſt der Zu>ker in Hüten,;

Wenn dieſer HutzuFer einer nochmaligen Raffinirung un- terworfen wird, ſo entſieht daraus ein ZuFer von außeror»

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