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heißen Climaten gebaut wird. Das was man in Europa ge- pflanzt hat, liefert jedoch yur wenig Zu&Fer, und, obgleich man „zu verſchiedenen Zeiten den Vorſchlag gethan, es im mittäg- lichen Frankreich,"in Spanien und Jtalien einheimiſch zu machen, ſo muß man doch geſtehn, daß dieß der Induſtrie eine ſchlechte Richtung geben heißt,-
Dieſe Pflanze reproducirt ſich durc SteFreiſer mit einer bewundernswürdigen Fruchtbarkeit,
Es ſcheint, daß ſie um das Jahr 1506 durc< Peter von Ktienca nach San- Domingo gebracht worden ,' und daß ſie in Indien und jenſeits des Ganges einheimiſch ſey,:;
Üiichael Balleſtro wird für den Erſten gehalten, der ihren Saft in San- Domingo ausgedruFi, und von Gonſalo de . Vesloſa behauptet man, daß er zuerſt Zu>ker daraus gezogen.
Die ZuFerrdhre, wenn ſie zur Reife gelangt ſind, werden abgeſchnitten, in Bündel zuſammengebunden, und auf die Mühle gebracht, wo man ſie zwiſchen drey dicken eiſernen, hori- zontallaufenden Cylindern auspreßt.
Die Röhren werden zu zwey verſchiedenen Malen zwiſchen die Cylinder gebracht, und der ausgerüFte Saft läuft in einen Trog, von welchem er, durch Canäle, in Reſervoirs abgeleitet wird, In dieſem Zuſtande nennt man ihn Rohrwein(VezouY%
Seit 1725 hat man ſtatt der eiſernen, kupferne Keſſel genommen, von denen fünf auf einen Heerd geſetzt werden, Dieß Zuſammenſetzen nennt man Equipage.
In dem erſien Keſſel, welcher der größte heißt, vermengt „man den Rohrwein mit Kalk. Aus dem erſten gießt man ihn in den zweyten, der der Läuterungs- Beſſel genannt wird; in dieſem bildet ſich ein Bodenſaß. Yus dem zweyten gießt man ihn in den dritten, oder den Erhell- Reſſel, um, Man verdit ihn dann zur Syrupconſiſtenz in dem vierten, dem Sprup- Reſſel und beendiget die Evaporation in dem “Fünften, welcher den Namen Rlarſch- Reſſel führt, weil das '"Aufwallen der Materie in demſelben aufhdrt, wenn man dieſe mit einem Schaumldffel ſchlägt.
So wie der Schaum in jedem Keſſel in die Höhe ſteigt, wird er mit dem Schaumldffel abgeſchöpft.
Wir haben bereits bemerkt, daß dieſe Keſſel in eine Reihe geſtellt werden,
Der Heerd iſt unter dem Rlatſch- Reſſel angebracht; ſo daß an dieſer Stelle eine Wärme von größerer Intenſität ſtatt findet, die ſchwächer wird, je weiter ſie ſich vom Heerde WE.
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