Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
361
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FEN 361 ammo x

Dum imi2;

Werten Zweyter Abſchnitt,| A

Ühr für| Vom Zuer, en

ngeſeht Der Zuker iſt im Ueberfluß in den Pflanzen vorhanden, und es

(Firniſſe| bildet einen ihrer Stoffe, eigner Art, ir

Man benutzt, zum Gebrauch der bürgerlichen Geſellſchaft, 2

nur die Pflanzenſäfte, die am meiſten davon enthalten, RE

Alle ſüße und zuFerige Säfte liefern aber nicht einen Zu>er 06]

| von gleicher Natur; die Herren Deyeux und Prouſt unterſchei?|*

h,, den zweyerley Gattungen davon; die eine, die gewdhnlich flüſſig PE

: und fähig iſt, allein und ohne einen Zuſaß zu gähren; die an- 4]

hend iſi,| dere, die Kriſtalle gibt, und nur durch ihre Vermengung mit der=

Mm herz| erſtern oder mit irgend einem Sauerteige in Gährung geſeßt P.

in unter| werden kann, Die letzte Art von Zu>ker wird am meiſien ges EIE

vmit fie ſchäzt: das Zu&Xerrohr und''die Weintrauben ſind die Vege 3%

"ich abs| tabilien, die am meiſten davon enthalten, Er iſt darin immer ZN

| weſentlich verbunden mit der ſüßen und zu&Ferigen Flüſſigkeit,"4

iſo Fann| von der wir eben geſprechen. FHs

db duch| In faſt allen Pflanzen, die einen zuFXerigen Stoff enthalten, vw

9h vefine| iſt der flüſſige Zu>ker in größerem Maaße vorhanden, als der IW

| Friſtalliſirbare, Cs gibt ſelbſt einen ſolchen, der ſich gar nicht»;

jen dies| zur Kriſtalliſation bringen läßt, und der immer ſyrupartig und Wd

"4 einem deliquesScent bleibt,|" 19

In, den Es fehlt uns noc< an ſolchen Erfahrungen, die uns die| 5%

ie Preſſe| Natur dieſes flüſſigen Zu>ers näher kennen lehren kdunten, da|"ach! vmächſt,| dieſe Subſtanz jedoch von ſich allein in Gährung kommen kann, vas haue| und einen ſehr geiſtigen Branntewein liefert, der Rum ges nannt wird; ſo iſt es es nicht zu bezweifeln, daß ſie nicht]zue y' Haut: gleich Zuker und eine vegetvanimaliſche Materie enthalten ſollte, Hlagen, die zum Sauerteig dienet, und anzunehmen, daß dieſe vegeto- iN animaliſche Materie es ſey, die, indem ſie ſich durch die Wärme FN| verdichtet und.coagulirt, ein wenig zu>kerige Materie in ſich

fie uns behält, und ſich der Kriſtailiſation widerſeßzt.

Noch iſt darauf>ſicht zu nehmen, daß das Verhältniß pn(vs dieſes flüſſigen Zu>ers um ſo beträchtlicher iſt, als der Saft De gleichartiger Pflanzen in einem wärmern Clima verarbeitet jon des worden. Die nämliche Traube alſo gibt, wenn ſie im mittäg- R Plat? lichen Frankreich gezogen wird, dort kriſtalliſirbaren Zucker, jas man Wenn dagegen im Norden, keinen ſolchen, obgleich ihr Saft da- zeil des ſelbſt immer ſehr zuFerig iſt. Die ſchönen Gutedeltrauben von und 91 Fontainebleau haben einen ſehr ſüßen, ſehr zu>kerigen Geſchma>X,

obgleich ſie viel weniger Zucker liefern, als unrer dem Clima der Levante, woher Franz derrſte ſie gezogen,-:

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