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Werten Zweyter Abſchnitt,| A
Ühr für| Vom Zuer, en
ngeſeht Der Zuker iſt im Ueberfluß in den Pflanzen vorhanden, und es
(Firniſſe| bildet einen ihrer Stoffe, eigner Art, ir
Man benutzt, zum Gebrauch der bürgerlichen Geſellſchaft, 2
nur die Pflanzenſäfte, die am meiſten davon enthalten, RE
Alle ſüße und zuFerige Säfte liefern aber nicht einen Zu>er 06]
| von gleicher Natur; die Herren Deyeux und Prouſt unterſchei?|*
h,, den zweyerley Gattungen davon; die eine, die gewdhnlich flüſſig PE
: und fähig iſt, allein und ohne einen Zuſaß zu gähren; die an- 4]
hend iſi,| dere, die Kriſtalle gibt, und nur durch ihre Vermengung mit der=
Mm herz| erſtern oder mit irgend einem Sauerteige in Gährung geſeßt P.
in unter| werden kann, Die letzte Art von Zu>ker wird am meiſien ges EIE
vmit fie ſchäzt: das Zu&Xerrohr und''die Weintrauben ſind die Vege 3%
"ich abs| tabilien, die am meiſten davon enthalten, Er iſt darin immer ZN
| weſentlich verbunden mit der ſüßen und zu&Ferigen Flüſſigkeit,"4
iſo Fann| von der wir eben geſprechen. FHs
db duch| In faſt allen Pflanzen, die einen zuFXerigen Stoff enthalten, vw
9h vefine| iſt der flüſſige Zu>ker in größerem Maaße vorhanden, als der IW
| Friſtalliſirbare, Cs gibt ſelbſt einen ſolchen, der ſich gar nicht»;
jen dies| zur Kriſtalliſation bringen läßt, und der immer ſyrupartig und Wd
"4 einem deliquesScent bleibt,|" 19
In, den Es fehlt uns noc< an ſolchen Erfahrungen, die uns die| 5%
ie Preſſe| Natur dieſes flüſſigen Zu>ers näher kennen lehren kdunten, da|"ach! vmächſt,| dieſe Subſtanz jedoch von ſich allein in Gährung kommen kann, vas haue| und einen ſehr geiſtigen Branntewein liefert, der Rum ges nannt wird; ſo iſt es es nicht zu bezweifeln, daß ſie nicht]zue y' Haut: gleich Zuker und eine vegetvanimaliſche Materie enthalten ſollte, Hlagen, die zum Sauerteig dienet, und anzunehmen, daß dieſe vegeto- iN animaliſche Materie es ſey, die, indem ſie ſich durch die Wärme FN| verdichtet und.coagulirt, ein wenig zu>kerige Materie in ſich
fie uns behält, und ſich der Kriſtailiſation widerſeßzt.
Noch iſt darauf Rü>ſicht zu nehmen, daß das Verhältniß pn(vs dieſes flüſſigen Zu>ers um ſo beträchtlicher iſt, als der Saft De gleichartiger Pflanzen in einem wärmern Clima verarbeitet jon des worden. Die nämliche Traube alſo gibt, wenn ſie im mittäg- R Plat? lichen Frankreich gezogen wird, dort kriſtalliſirbaren Zucker, jas man Wenn dagegen im Norden, keinen ſolchen, obgleich ihr Saft da- zeil des ſelbſt immer ſehr zuFerig iſt. Die ſchönen Gutedeltrauben von und 91 Fontainebleau haben einen ſehr ſüßen, ſehr zu>kerigen Geſchma>X,
obgleich ſie viel weniger Zucker liefern, als unrer dem Clima der Levante, woher Franz der“rſte ſie gezogen,-:
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