Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
359
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=... I5'D:=. 4 Üricoſen:| x 0... 3 S 8-. Z "ſtehung| Bohrer Löcher hineinſticht, und in dieſe kleine Rinnen ſte>t, die| e | Feu den Saft in Wannen führen, 3 .! j; DOI 1)

|| indem- Dieſer Texpenthin hat eine klare, gelbe, durchſichtige Farbe, 7G einen ſtarken aromatiſchen Geruch und einen bittern Geſchma, Ps

d Baums Das Strasburger- Harz und der Cangdiſche Baiſam ſind

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aus Fichten gezogene Terpenthine.

pon ſich,|: Die Fichte mit Taxbläitern, welche in den Schweißerge- 3 birgen ſehr häufig iſt, liefert das erſtere, Die Bauern ſammeln

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9/ift AEC En es, indem ſie die Blaſen unter der Borke, die es enthalten, mit 3 aus den| der Spiße eines Hornes aufſioßen, das ſich mit dieſem Safte

anfüllt, Die Deſtillation der Terpenthine eatwi>elt ein Oel daraus, das mehr oder weniger flüſſig iſt, nach dem Grade der angea2

liera ents

Maur; wendeten Wärme. Wenn die Operation im Waſſerbad geſchieht;

j'" der ſo erhalt man ein weißes, klares, riechendes Det, welches Ter»

Nn, oder penthin-'E(jenz genannt wird; wenn die Deſtillation dagegen

/ am bloßen Feuer vorgenommen wird; ſo iſt das dabey gewone-

he; die nene Oel ſchwerer und eiwas farbig und heißt dann weſentliches Terpenthinöl.

nicht in Der Rückſtand der Deſtillation iſt der gekochte Terpenthin, wie er in den Handel kommt,

! ſowohl Der Texpenthin von Chio und der Venetianiſche liefern

ziehen, die beſten Produkte.

FB Das flüchtige Terpenthindl wird häufig in den Künſten gez

Jer mils braucht. Man bedient ſich deſſen hauptſächiich, um Harze aufs- zuldſen und Firniſſe zu bereiten, welche man. weſentliche Zir-

"braucht niſſe nennt.

offe der Er hat den Nachtheil daß er weniger ſchnell tro>net, als

15IM der mit Alkohol bereiter, aber den Vorzug vor demſetiben, daß

1baume er nicht ſpringt und der Firniß eine gehdrige Geſchmeidigkeit

Benen? beſit, um ihn poliren zu können,

[Dis Man kann in dem Firniß alle wünſchenswerthe Eigenſchaf-

ten vereinigen, wenn man A!kohol und die Terpenthin: Cſſenz in gehbrigen Verhaltniſſen nimmt,

u Der Terpenthin kommt gleichfalls in die Compoſition des| 1 Weiß, Firniſſes, und gibt ihm Geſchmeidigkeit; ſo wie er von den an? iE ittägli- dern Harzen den Köryer oder die Farbe erhält, j| ) in die Terpenthin, an einem mäßigen Feuer mit Gummila> ver- FE-

ſchmolzen, und mit Zinnober gefärbt, bildet das Siegellac>, 1% enthinz; Man macht ihn mehr oder weniger ſchmelzbar, je nachdem|) 4 wan dem man mit den Verhältniſſen des Terpenthins wechſelt, LT Behre Man 4.

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