Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
357
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|== S7... vm;| Zweyter Artikel. klären, Von Extraction der Säfte durch Einſchneiden, "14 Fann, Obgleich die Circulation der Säſte in der Pflanze nicht ſs (Waſſer regelmäßig, als im thieriſchen Kdrper iſt; ſo kann man doch 1 ſodann|' nicht umhin, im Baumſafte eine Bewegung anzuerkennen, dix len; bey| ihn nach allen Punkten leitet, Aber dieſe Bewegung ſcheint, Cobmauf| ſtatt durch eine Wirkung der Lebensfräfte faſt'ganz durch die 1) abflärt Thätigkeit des Lichtes und der Wärme beſtimmt zu werden*). vrfeit, Doch iſt das Leben in der Pflanze zu ausgezeichnet, um die (Wärme| ganze Wirkung und das ganze Geſchäft der Circulation des Evel E20 1% bloß äußern Urſachen zuzuſchreiben. Wir ſind durch Unif die erſuche von Buffon und Hunter, darüber belehrt, daß ' Kälte und Wärme nicht regelmäßig und paſſiv auf die lebendige fuslichen| Pflanze einwirken, und obgleich die äußern Agentien einen aus2 Gerſchies| gezeichneten Einfluß auf ſie haben; ſo iſt man doch gendthiget, || anzuerkennen, daß er durch das Leben modificirt wird. Rails| Den Pflanzen iſt von der Natur die letzte Stufe auf der bn pe Leiter der lebenden Weſen angewieſen worden, und wir können Lafee alſd in allen ihren Functionen die vereinte Wirkung der Lebenskräfte und äußeren Agentien unterſcheiden, | Wenn alſo die RäFkehr des Frühlings die Wärme wieder herbeyführt und in der Pflanze die vom Winter coagulirte Flüſz2 Rittel be? ſigkeiten auflöſt, ſo wird auch die Reißbarkeit durch die Wärme ber Ames erwe&t, und das Spiel der Organe erregt und die Reihe von nm, Die? Functionen, welche das Leben bilden, nimmt wieder ihren Anfang« prbad ein: Sodann laufen die wieder flüſſig gewordenen Säfte durch | fleinet das ganze Zellgewebe, und wenn ihre Bewegung durch ein Hin-| ßes ihn- derniß unterbrochen wird, wenn man durch tiefe Einſchnitte| ndesſelben die Hüllen zerreißt, die ſie zurüFhalten, ſieht man ſie durch 0) werden, die angebrachten Oeffnungen bald abfließen.* zd, und Dieſes, zuweilen natürliche, dfter durch die Kunſt hervor? un pan; zum gebrachte Adfließen iſt es, welches das Mittel liefert, mehrere= Pflanzenſäfte, wie die Gummi's und die Zarze, zu extrahiren.> 3 dadurch Dieſe beyden Produkte, welche durch eine ſanfte Weime jen, eben.Eerweicht werden können, ſind die, welche man am leichteſten Nittel aus-extrahiren kann, ohne die Natur der Pflanze zu verändern. Der nochen der Gummi ſelbſt tritt natürlicherweiſe aus dem Baume heraus, und 1; Zeit und ſetzt ſich auf deſſen Oberfläche an; wir ſehen täglich Tropfen je ihn zu 60 *) Man findet in den Schriften der Herren mirbel und Decandole die Beſchreibung- ihrer Pflanzen/ und die Theorie ihrer Funct19- Zweytet nen, mißt großem Scharffinn entwickelt. Anm, d. Vecf.

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