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flüchtigung erhalten; aber in dieſem Falle wird dieß Produkt in verſchloſſenen Apparaten eingeſammelt um jeder Cinbuße daran vorzubeugen und die Operation reiht ſich dann an die Claſſe deren an, die wir Deſtillation genaunt haben.
Wenn man: durch Waſſer die Stoffe einer Pflanze extras hirt hat; ſo. verdichtet man ſie durch Evaporation, um Ex tracte zu bilden,
Der Ertract ſtellt in einer kleinen Maſſe alle aufldslichen Stoffe einer Pflanze dar; er gibt das Mittel an die Hand, die nährenden und arzeneylichen Pflanzenſtoffe, nach Bedürfsz niß aufzubewahren, und macht es leicht, unter allen Ciimaten und in allen Jahreszeiten, die Pflanzenſäfte anzuwenden.
Die Extracte müſſen mit großer Sorgfalt bereitet wer- den; die ſüßeſten Säfte ſo wie der Traubenſaft, enthalten Säuren, welche kupferne Gefäße anfreſſen, und dem Ertracte eine ſchädliche Eigenſchaft mittheilen; wenn man den Weinbeer- ſaft verdi>r, um ihn zu ſogenanntem Weinbeermus zu machen, ſo gebraucht man, wenigſtens im mittäglichen Franfreich, die Vorſicht, während der ganzen Zeit, die über dem Aufwallen hingeht, einen oder zwey eiſerne Schlüſſel. in die kupferne Baſſine zu halten, und zieht ſodann dieſe Schlüſſel mit einer Schicht von Kupfer bede>Xt heraus, welches die Aufidſung von einem Theile des Metalles und ſeine nachmalige Nieder? derſchlagung durch das Eiſen beweiſet*),
Die Apotheker können daher in der Wahl ihrer Evapo»s rationsgefäße nicht vorſichtig genug ſeyn. Silberne, gläſerne oder irdene verdienen den Vorzug vor den kupfernen, bieyerz nen oder eiſernen,
Man hat den Bebrauch, die Pflanzenſäfte zu reinigen, oder abzuklären, und bey dieſer Operation verfährt man, nach der Natur der Säfte, auf verſchiedene Weiſe.
Zuweilen ſchlägt man ein Weißes vom Ey mit dem Safte, und läßt ihn dann warm werden, um dieſe thieriſche Materie, die alle Unreinigkeiten aufnimmt und ſie auf die Oberfläche bringt, zu coaguliren. Auf dieſe Weiſe kann man jedoch nur die feſten Säfte die fähig ſind das Aufwallen ohne irgend einen Verluſt zu ertragen, behandeln.
32 Bloßes
73 Auf dieſe Weiſe gewinnt man zwar einen kupferfreyen Saft, aber er hält dann Eiſen aufgelöft. Zinnerne Geſchirre qualifieiwren ſich hierbey am beſten, weil das Zinn ſich nicht leicht in den Pflanzen- ſäuren auflöſt. Gläſerne, porzellainene, und Geſchirre von Sa- nitätsguth, ſchien ſich zu ſolchen Arbeiten aber allemal am vor- zuglichſten. H.
R üfbadiun ZTSCHR NNEN NORGAY 77.17'8/VARRRE 94%: 28:35- 3 NIFT RRREOEOEREREEROEN. SRDEERUNNNSS"FENN 008 20770 E99


