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firtet und| Alle dieſe Urſachen die einen ſo mächtigen Einfluß auf die Pflanzen haben, verändern ihre Kräjte und Eigenſchaften
ent nac auf eine erſtaunenswürdige Art.
Jais dds Die nämliche Pflanze hat nicht gleiche Kräfte im Früh:
VS erſtere jahr und im Herbſt, je nachdem ſie jung, oder im Wachsa
Dibt eine thum fortgeſchritten; in einer mittäglichen oder ndrdlichen Lage
| I? gufgewachſen iſt und in einem trockenen oder fetten Boden ſteht.
Ingen der Der Saft einer Pflanze iſt im Frühjahr in der Regel
mel ex| wäſſeriger und fauliger, als im Herbſie.
Nad une| Eine zur Reife gediehene Pflanze enthält mehr Oel und Faſer und weniger Saft,-
täglich Der Künſtler und der Yrzt müſſen auf dieſe Verſchieden
lem Nö: heiten Acht haben und ſich in ihrem Verfahren danach richten,
Im Frühjahr, in ihrem erſten Alter ſind die Pflanzen pt näm leicht im Munde zergehend, aufldjend und gut zu verdauen, nendliche| Im Herbſte ſind ſie härter, weniger ſafiig, aber dliger, hte und| holziger und verbrennlicher,
Es folgt hieraus, daß die Pflanzen des Nordens, in Hinz wſc<hma>;| ſicht auf ihre Kräfte, denen des Südens nicht gleich kommen, 'hſen von| daß folglich die Wirkungen der im Nor»en oder im Süden
| ertrahirten Säfte einander nicht entſprechen kdvnen, Es gibt ) verſeßt Pflanzen die in mittäglichen Provinzen Giſte ſind, und im die engli: Norden zu Nahruüngsmitteln dienen; das aconitum napellus nad: und liefert hiervon ein'Beyſpiel. Das nämiiche, wos von den
d Geruch Pflanzen, iſt au< von den Thieren bekannt, von denen einige
)t nur im Süden, oder während der Sommerhiße giftig ſind.
Der Arzt ſchreibt alſo nur für das Land, in dem er lebt,
4 mittäg, wenn er die Eigenſchaften einer Pflanze angibt, Die Reſultate
1 Gerud), ſeiner Beobachtungen werden nach dem Boden, dem Clima, der Lage, dem Alter u. ſ. w. modificirt.
ben Lam Es verhält ſich mit allen Pflanzeunſäften ſo wie mit dem
wen Saft der Weintraube, der zuFerig im Süden, ſade oder ſauer" „lima ent: im Norden iſt. ms Bew, Dieſe Bemerkungen haben ein weſentliches Intereſſe für ima nich alle Künſtler, die Holz zu ihren Arbeiten gebrauchen, die jachsthum Färber, welche den Saft daraus ziehen und im Allgemeinen, alle die Perſonen, die Vegetabilien bearbeiten. Glülichers
wzen vy weiſe iſt die praktiſche Beobachtung uns in dieſer Hinſicht in einen vorausgeſchritten, und ſie allein iſt es, aus der wir die ero „ währen) wähnten Thatſachen geſchöpft haben. tem feuch? Um die Säfte aus den verſchiedenen Pflanzen, in denen aben, fie enthalten ſind, zu extrahiren, bedient man ſim mehrerer,
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