Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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daß. die Berühruvg der Laft das äbgeſchälte Holz härtet und

ſchlägt dieſe Methode als voriheilhaft vor.

Jederwann weiß, daß das gefällte Holz in einem nach Novden liegenden Walde weniger verbrennlich iſt, als das von gleicher Art und einem uach Mittage liegenden, das erſtere verkohlt und ſchwärzt ſich am Feuer, das andere gibt eine leite Flamme und gute Kohlen:

Es ergibt ſich aus den immer gleichen Beobachtungen der Naturforſcher, daß die unter einem mittäglichen Himmel er- zogenen, Pflanzen ihren Wohlgeruch und ihren Geſchma> unter einer nördlichen Lage verlierei,

Plinius hat bemerkt, daß dos Holz aus den mittäglichen YApenninen härter und dauerhafter iſt, als das aus dem Noxe den des nämlichen Gebirges.

Die Lage der Garten und Baumſchulen unter dem näms lichen Clima und auf dem nämlichen Boden bringt unendliche Modificationen-in der Natur der darin gebauten Früchte und Gemüſe hervor,

Die Produkte der Vegetation haben weder Geſchma&; noch Geruch,wenn die Pflanzen an denen ſic wachſen von di> belaubien Bäumen beſchattet werden.

Die Pflanzen. die man. in ein ändres Clima verſetzt, verändern ihre Natur in Hinſicht"ihrer Produkte.- Die engliz ſchen. Reiſenden haben"bemerkt, daß einige geſchmack- und geruchloſe Pflanzen aus Grönland, GeſchmaX und Geruch annahmen, nachdem ſie in die Gärten von London verpflanzt worden,

-. Nach Regnier hat der blaue Steinklee, der in mittäg2 lichen Ländern penetrant riecht, in Holland gar keinen Geruch,

y der Regel iſt die Vegetation in den Nordiſchen Län» In gelt 1 - dern ſtärker, äber die Produkte ſind dort weniger abwechſelnd.

Der Schleimkörper, welcher ſich uuter jedem Clima ent- widelr, aber der der Wärme bedarf, um Oele; Harze 0. ſ. Ww hervorzudringen, wird, da er Unter einem kalten Climä nicht gehdrig verarbeiter werden kann, ganz in das Wachsthum Hineingezogen und bildet den bolzigen Körper.

Noch- iſt der Einfluß des Bodens auf die Pflanzen von großer Bedeutung. In der Regel find die, welche in einem dürren Boden aufwachſen, reich an flächtigen Oelen, während die Vegetabilien, der nämlichen Gatiung, die in einem feuch? ten Boden ſiehen, weder Geruch noch Geſchma> haben,

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