Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
19
Einzelbild herunterladen

großen tt ihre ' Gay; ne bey ß bloß er ver: eine Er:

ſuchte, )- dann nanent ] zwi- olums

al3 die en hin: alten, die je ales

Körper bepalt [x nun 3 nens

nſpies me zu t, zu einger welche

.

Durche ſind,

Die

ſcheint ſpiegel fieftirte r wirkt, aße der

chtfiof nyy ls

Die tropfbaren Flüſſigkeiten hingegen, verſchlu>en ihn ſehr ſchnell.

Die ſc<hwarzfarbigen Kdrper halten ihn ſtärker zurü> als andre*).

VII. Indeſſen iſt es nicht bloß die Verändrung der Conſti- tution der Körper, durc) welche Wärmeſtoff entbunden oder verſchlu>t wird; ſondern auch die chemiſchen Zuſammenſeßunz gen und Zerlegungen bringen 8hniiche Wirkungen hervor.

Bey allen Operationen der Chemie bilden ſich neue Zuſam menſezungen, welche eine ihnen eigenthümliche Kapacitäi für den Wärmeſtoff beſizen, die nothwendig von derjenigen, weiche die Kdrper vor der wechſelſeitigen Einwirkung auf einander bez ſaßen, verſchieden iſt. Verbindet man z. B,. eine gasförmige Subſtanz mit einer ſoliden, ſo läßt die Erſte, den Wärmeſioſf welchen ſie gelöſt hätte von ſich, und behält nur ſo viel zurück, als um neuer Verbindung erforderlich iſt,

Die Operationen welche eine Fixation der Gasarten zur Abſicht haben, ſind allemal mit einer mehr oder weniger be- trächilichern Ausſcheidung der Wärme begleitet, und zwar, zu- Folge der neuen Körper welche ſich bilden,

Oft findet bey der bloßen Vermengung zweyer Flüſſigkei- ten, welche ſich durchdringen, eine Verändrung der Temperatur Statt, ohne daß die Natur der ſich mengenden Stoffe verändert wird. So bringt eine Vermengung von concentrirter Schwefel- ſäure und Waſſer viel Wärme hervor, oder das Gemenge nimme einen kleinern Raum ein, als jene Flüſſigkeiten, einzeln geſchägt, ausgefüllt haben würden**),

B 2 Laufen

*) Gerade dieſes beſtätigt den in der vorhergehenden Anmerkung angegebnen Saß, von der Zerlegung.des Lichtes, Sie ſind we- niger geneigt als helle und weiße Gegenftänve, das Licht unzer- legt zu reflektiren, fie ſaugen vielmehr eine große Quantität Lichts ßioff daraus an, und machen verhältnißmaßig eine große Quan- titat Wärmefſtoff daraus frey 3; ſie müſſen tich alſo bey dem darauf fallenden Lichte weit ſiärker erhißen/ als die farbenloſen Objekte. Die Garten- Kunſt macht von dieſer Erfahrung eine ſehr giücks liche Anwendung, indem die Gärtner die Wände an welchen Spalierobſt oder Wein gezogen wird, ſchwarz anſtreichen, und dadurch. das Reifwerden der Früchte beſchleunigen. H.

2x) Ganz unverändert bleibt die Natur der Schwefelſäure bey ihrer Vermengung mit Waſſer wohl nicht: denn es ſt augenſcheinlich, daß ſolche einen Theil des darin gebunden geweſenen Wärmeſofſfes von fich läßt, den ſie wieder annimmt, wenn ſolche vom Waſſer befreyet, und in den vorigen concentrirten Zuſtand zurück ge- führt wird, H,