Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
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245 18 amp 3 Die Herren Geyton und Prieur haben aus einer großen/ Anzahl Ertahrungen den Schluß gezogen, daß jede Gasart ihre ji eigne Ausdehnvarkeit in der Wärme behauptet, Aber Herr Gay- D Luſſac*) hat bewieſen, daß alls Gagsarten ohne Ausnahme bey| andre einerley Temperatur einerley Ausdehvung erleiden, und daß bloß| v| die Gegenwart des Waſſers in den Gasarien die Irrthümer ver- M an!aſſet hat, welche diejenigen behauptet haben, welche jene Er-| Sen fahrungen auſtellten.| gen u Herr Gay- Luſſac brachte die Gasarten die er unterſuchte,| 8 auf den höchſten Grad der TroFenheit zurück, und fand dann|'. Ds durch ſeine Verſuche, daß hundert Theile von jeder permanent Bir elaſtiſchen Gasart bey jedem Grade des Thermometers, zwi?|"eN ſchen dem Gefrierpunkte und 80 Grad, um 725 des Volums ifa' gausgedehnt wurde, ei Die Dünſte foigen denſelben Geſeßen der Dilatation al8 die* pien] Gasarten, vorausgeſetßt, daß nur die Temperatur derſelben hin- FAME reichend groß iſt, um ſolche im elaſtiſchen Zuſtande zu erhalten. die Man kann daher als einen Grundſatz annehmen,daß die Ahücht' gasförmigen ſo wie die dunſtfdrmigen Flüſſigkeiten auf eine gleis| nährid <he Weiſe dilatabel als compreſſibel ſind,| folge dy Vl. Wenn der Wärmeſtoff aus einem ſtark erhitzten Körper| entweicht, ohne eine neue Verbindung einzugehen, ſo behlt 18 nel derſelbe eine Zeitlang ſeinen elaſtiſchen Zuſtand, und ſtellt nun be Bit 4 dasjenige dar, was man ſtrahienden Wärmeſtoff zu nen- wid. nen pflegt. ſaure unt Scheele hat beobachtet, daß die metalliſchen Brennſpies einen fel gel den ſtrahlenden Wärmeſioff zurü>werfen, ohne Warme zu Oyöger in veranlaſſen, und ohne die Lutt welche derſelbe durchſtreicht, zu erwärmen: ſo bald aber der Wärmeſtioſf eine Verbindung eingee het, ſo wie nach der Natur oder Farbe der Körper, auf welche|: 4452,08 derſelbe wirkt, ſo ſahe derſelbe Wärme hervorkfommen**),| id Die Gasarten erlauben dem Wärmeſtoff einen freyen Durch: ly gang, und zwar um ſo ungehinderter, je expanſibler ſolche ſind,).| M Die fly (AX», Dig .) Annales de Chimie eto. ſihn .*) Was der Verfaſſer mit Scheele hier Wärmeſtof nennt, ſcheint Ey bloß auf Koſten des Lichtes zu kommen. Die Brennſpiegel ded. reflektiren Licht und Wärme zugleich. Wenn aber das refieftirte"6 und im Brennpunkt vereinigte Licht auf ſolche Körper wirkt, de die den Lichtſtoff einſaugen, ſo muß in eben dem Maaße der We Wärmeſtioff, der vas fortleitende Prinzipium für den Lichtftof vw im Lichte ausmachte in Freypdeit geſeßt werden, und nun als" Warme wirken, H,[