Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
17
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Aber nicht bloß Körper von differenter Natur, werden von einerley Quantität der Wärme auf eine ungleiche Art aſfficirt 5 ſondern ſelbſt Körper von einerley Naiur nehmen davon einen ungleichen Cindru> an, Jngenbhouß umgab gleichförmige cylindriſche Metalltäbe an' der einen Seiie mit Wachs und tauchte die entgegengejeizte Seite eines jeden Stabes in beynähe ſiedendes Del: Er bemerkte daß däs Wachs auſ dieſen verſchies denen Metallſtäben, bey verſchiedenen Höhen ſch1:olz; und er ſchloß aus dieſen Erfahrungen, daß die dürch jene Metalle zuz geführte Wärme, ſich in der O; dnung darſtellte, daß erſt das Silver, dann das Rupfer, das Gold, das Zinn, das Liſen, der Stahl, und endlich das Biey folgte,

V. Der Wärmeſtoff dehnet alle Körper aus, und vertheilt ſich auf eine ungleiche Art zwiſchen ihnen.

Allgemein genommen übt eine gleiche Quantitä: Wörmeſioſf eine größere ausdehnende Wirkung auf die expanſib!en. oder elaſtiſchen, als auf die tropfovaren Flüſſigkeiten und die feſten Körper aus,

Die tropfbaren Flüſſigkeiten differiren hiebey unter ſich, zu? folge ihrer verſchiedenen Expanſibilität, welche, weun ſie ſich dem dunſtförmigen Zuſtande nähern, der Zunahme ihrer Temz peratur gar nicht mehr angemeſſen iſt.

In den bisher über die Ausdehnung der feſten Körper durch die Wärme gemachten Erfahrungen, finder man keine Ueberein- ſtimmung zwiſchen der Ausdehnung und der Quantität 5e8 Wär- meſtoffes, welchen ſie abſorbiren können. Nur allein die Mes taäe ſcheinen in ihrer Schmelzbarkeit mit ihren Ausdehnyngen im Verhältniß zu ſtehen: denn das Platin, das ſirengflüſſigſte unter allen Metallen, dehnet ſich am wenigſten, das Bley dehnt ſich am meiſten aus. Das Glas welches am ſchmelzbarſten iſt, dehnt ſich auch am leichteſten aus*). Man kann daher mit Herrn Bertholler annehmen, daß diejenigen Körper von det Wärme um ſo ſchneller ausgedehnet werden, welche den weniga ſten Wärmeſtoff erfordern, um ihre Coyſtitution zu ändern, nämlich um aus dem feſten in den tropfbarflüſſigen, over aus dem tropfbaren in den gasſdrmigen oder dunſifdrmigen Zuſtand überzugehen,;

Die

*) Jener Schluß ſcheint mir nicht völlig gegründet zu ſeyn, weil das Glas, wie bekannt, eine ſtärkere Hiße exfordert um zu ſchmel- zen als das Bley, H.: