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Wenn hingegen die Körper aus dem aasförmigen in den[7 liquiden, oder aus dem liquiden in den ſoliden Zuſtand einte) übergehen, ſo wird in allen dieſen Fällen der vorher gebundene ſonder Wärmeſtoſf wieder frey, und übt nun ſeine volle Wirkung auf|| mid das Thermometer aus: ja man kann ſo zu ſagen den Wärme-| iri ſtoff ſelbſt durch die Compreſſion, durch die Reibung, und durch tauchte! die Verdichtung aus den Körpern herauspreſſen*). d ſiedende
Jene beyden Grundſätze über das Verſchluken und Entwickeln| venen 7 des Wärmeſtoffes, ſind ſehr fruchtbär und folgenreich, und ger|(hieß! ben die Erklärung von einer großen Anzah! Erſcheinungen,| geführ! welche die Natur und die Kunſt uns in ihren Operationen darz Gilver! bieten; wie z. B, die durch die Ausdünſtung verurſachte Kälte, ver Ot die durc<h die Vermengung zweyer Gavarten erregte Wärme2c.2c.
IV. Körper, welche einer gemeinſchaftlichen Temperatur| V! äusgeſeßt werden, werden. nicht auf eine gleiche Art von der?[9 auf ſelben afficirt, au
Die. animaliſchen und vegetabiliſchen Subſtanzen nehmen ine ar die Wärme nicht weiter an, als bis zum Zuſtande ihrer Entz(ofiſche) zündung; die liquiden Subſtanzen bis zu ihrer Verdunſtung; Zper die ſoliden Subſtanzen ſchwelzen in der Hitze, oder entflüchti-| gen ſich bey verſchiedenen Graden derſeiben, MEN
Unter der Anzahl von Kdrpern giebt es einige, welche ſich| fölgeig mit der Wärme verbinden, ohne ſie eher durch ſich hindurch zu dem dun laſſen, als wenn ſie ein gewiſſes Maximum der Satturation damit|; Pant 4 eingegangen ſind. So können die animaliſchen und vegetabili- 4 ſchen Materien bis zum Grade der Verbrennung gebracht werden, vie 3 ohne daß andre ihnen ſich nahe befindende Körper den Eindruck fini: dieſer ſtarken Wärme empfinden 3; da hingegen die Metalle. die fed] Wärme faſt in eben dem Grade durch ſich hindurch laſſen, als We fh ſie ſolche aufnehmen,| iB
Aus dieſen Thatſachen hat man den Schluß gezogen, daß Unter"' die Körper mehr oder weniger ſiarke Leiter für die Wärme| ſihany ausmachen; und man hat von dieſer Cigenſchaft in den Kün-| dehnt A ſien eine mannigfaltige Anwendung gemacht,'| Hem M.
Aber| Virme 1
*) Was der Verfaſſer hier über die Möglichkeit des Auspreſſen des fun Virz Wärmefſtoffes, durc) Zuſammendrucken, Verdichten und Reiben Nnlih| der Körper ſagt, verdient noch einer genauern Unterſuchung. Mn|; Schnell zuſammengepreßte atmosphäriſche Luft entwickelt aller- ihn' dings ſo viel Wärme, daß Feuerſchwamm darin entzündet wird. Nage
Zinn und andre Metaile erregen; wenn ſie ſchnell gerieben werden, ſv viel Hie, daß fie die Hand verletzen: ob und wie viel aber die
Berührung der Luft mit den ſoliden Subſtanzen hiebey wirkt?"vv ob nicht das Ganze auf eine Art von Verbrennung hingusläuft?| Ww; dies iſt wenigſtens jeßt noch nicht genau ausgemittelt. H. R<| je)
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