Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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muß-denun ſeine ſpecifike Wärme ſich zu der des Waſſers ver«- halten wie 20 zu 30*).

III. Sind. die Körper von ſolcher Art, daß ſie bey ihrer Vermengung ihre Conſtiiation ändern, ſo werden 6ud) allemal andre Phänomene hervorgebracht: ſo geben Waiſer von 65 Grad Temperatur, und Eis, wenn ſolche in gleichen Quantitäten mit einander gemengt werden, ein Fluidum, welches die Tempera» tur des Gefrierpunktes, alſo Nullgrad. anzeigt. Das liquite Waſſer verliert alſo 63 Grad Wärme, weiche das gefriorne einſaugt, um dadurch in die liquide Form überzugehen, Hier: aus erkennet man auch den zureichenden Grund, warym ein mit Cis umgebnes Thermometer, wenn ſolches in ein Fluidum getaucht wird, deſſen Temperatur wärmer als die des Gefrier: punkres iſt, beſtändig auf dem Gefrierpunkto beharret, weil der Wärmeſtoſf, welchen ſolches aufninimt, dazu verwendet wird; das Eis zu ſchmelzen.

Das Schmelzen iſt indeſſen nicht der einzige Erfolg, wo- bey Wärmeſioff gebunden und abſorbirt wird, ohne Wärme bervorzubringen, Taucht man ein Thermometer in exwärmtes Waſſer, ſo jteigt ſolches von Grad zu Grad, bis zum Sieden deSſelben; Hier beharver ſolches in ſeinem Stande, wenn gleich die Hitze vermehrt wird, vorausgeſeßt, daß vas Waſſer nur Frey ausdunſten kann; auch beharret ſolches ſo lange in derſelben Temperatur ,' als'nur noch liquides Waſſer vorhanden iſt, So- bald aber das Waſſer ſämmtlich in Dämpfe aufgeldſt iſt, daun übt der Wärmeſtoff ſeine ganze Kraft auf das Tyermometer aus, und ſeine Temperatur iſt nun im Steigen,

Hieraus folgt alſo, daß. ſo0.0fr als. ein Rörper gus dem ſoliden in den liquiden, oder aus dem liquiden in den dunſte oder gasförmigen Zuſtand übergeht, der Wärmeſtoff ver- ſchluckt wird, und keine Wirkung der Wärme-hervorbringen kann.

Wenn

) Man bedient ſich in der Chemie der Augdrücke ſpecifike, eigen- thümliche, und comparative Wärme als gleichbedeutend. Man drivekt dadurch, wie die eben beſchriebne Erläuterung zeigt, die unterſäjiedenen quantitativen Verhältniſſe des Wärmeſtoffes, in Körpern von verſchiedener Natur, und von gleichen Maſſen oder Gewichten aus, wenn ihre Temperaturen gleich find. Man darf daher den Begriff von der ſpecifiken Wärme eines Körpers nicht mit dem von dem gebundnen Wärmeſtoff verwechſeln: denn ſo bald der Wärmeſtoff gebunden iſt, ändert ſelbiger zwar die Form der Körper, keinesweges aber die Temperatur derſelben, und kann daher auch ohne chemiſche Entmiſchung derſelben, nicht durch das Thermometey gemeſſen werden. H,

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