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Dritter Abſchnitt,| aiff Von den Wodifikationen in den chemiſchen Wirkungen,| 84 welche vom Wärmeſtoff abhängig ſind.| 4 Entglegen Wir haben bisher die Modifikationen in den chemiſchen% bind; Wirkungen betrachtet, welche von der Affinität abhängig ſind, jm Zuſt34 und zwar zufolge der den Körpern inhärirenden Eigenſchaften- ſm Ait! der Unaufislichkeit, der Expanſtibilität, und der Cohäſion. weſioff 7 Jetzt wollen wir uns mit der Unterſuchung über den Einfluß ei- us ner ändern allgemeinern Materie beſchäftigen, welche als ein in[I der Natur allgemein verbreitetes Fluidum. angeſehen werden Goftite > 35 TE AEHEE WU EEE GUTE ſitvſä muß, das in den Körpern ungleichformig vertbeilt iſt*). Je-“tes nes Flnidum wird Wärmeſtoff genannt, ſo lange ſolc<es an an? E07(id2 dre Materien gebunden iſt, In ſeinem freyen Zuſtande erregt-" es aber die Empfindung der Wärme, und veranlaſſet, nach den j 0 ß verſchiedenen quantitativen Verhältniſſen, in welchen ſolches exi- Fn ſtirxt, die verſchiedenen Grade der Temperatur, un Die erſte Wirkung welche der freye Wärmeſtoff in den Kör- ſher pern veranlaſſet, beſtehet darin, daß ſolcher die kleinern Maſſene- VaR theil<en derſelben auseinander treibt, folglich ihre Cohäſion vine 10h vermindert, mit welcher ſie zuſammengefügt waren. andtu6 Man kaun daher jenes Fluidum als einen Moderateur der deim 1] Affinität und der Cohäſion betrachten: denn die natürliche Con- Bim Ä ſtitution der Körper iſt allein von den Verhältniſſen abhängig, 78 welche ſind lis *) J< gebrauche hier das Wort Fluidum, um von den Wirkungen zu| der Wärme Rechenſchaft zu geben, weil ich mich von der wirk- W(Z lichen Exiſtenz eines ſolchen beſondern Fluidums überzeugt halte, nander, welches alle Körper durchdringt, ſich in größern oder kleinern vi Maſſen mit ihnen verbindet, ihre Conftitution modificirt und Yl verändert, welches aus. einem Körper in den andern übergehet, u! wenn ſolcher dem Eindru> der Kälre oder der Wärme qusgeſeßt Sein wird, und auch durch die Compreſſion oder Verdichtung aus machn 5 den Körpern abgeſondert werden kann: mit einem Worte endlich 6 mitdeif ein Fluidum, welches ſeine eigenthümlichen Affinitäten beſißty, und alle den flüſſigen Materien zukommende eigenthümliche Ei-;„Cut! genſchaften erfennen läßt. Zwar weiß ich, daß ſehr geſchi>te Birmfh Phyſiker die Wärme nur als einen Effekt„der Bewegung be- Mte gg trachten, und die Exiſtenz einer eigenen wärmenden Flüſſigkeit Wx leugnen; ich werde mach indeſſen hier keinesweges auf eine Un- wwe 5 terſuchung der Gründe einlaſſen, auf welche ihr Syſtem geftügt„Fs iſt, weil es völlig gleich zu ſeyn ſcheinet, ob man die Exiſtenz 9 eines eigenen Wärmeftoffes annehmen will oder nicht, um die vii Ig Phänomene der Wärme daraus zu erklären, Wer ſich näher von ſv für jenen Gründen unterrichten will, findet ſolche in dem Werfe des| zuiſt Grafen Rumford über die Wärme. A. d, Y./ 11]
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