Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
Seite
11
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Zweyter Abſchnitt.

Von den Modifikationen in den"chemiſchen Wirkungen, welche durch die Elaſticität veranlaſſet werden,

Es giebt Subſtanzeu, welche bey der Temperatur des Dunſc- kreiſes einen luftfdrmigen Zuſtand beſitzen, den man als ihnen natürlich zukommend anſehen kann: weil, wenn man jenen Subſtanzen andre darbietet, um eine Verbindung oder Aufldſung damit zu veranlaſſen, ihre elaſtiſche Form verloren gehet.

Aus dem Grunde müſſen wir daher die Elaſticität der gas- förmigen Flüſſigkeiten als einen Widerſtand gegen Verbindung

und Aufldſung betrachten, welcher nur durch zwey Mittel aufs gehoben werden kann:

I) durch eine Affinität welche größer iſt als die Kraft des Widerſtandes zur Verbindung;

2) durch eine Verdichtung der gasfdrmigen Flüſſigkeit, wel- <e durch die Kälte, oder durch die Compreſſion be- wirkt worden iſt.

Wenn ein gasförmiges Fluidum mit einem von Natur cons creten Körper eine Verbindung eingegangen iſt, ſo bemerkt man nun wenig Widerſtand um ſolches zu entfernen, weil ſolches ſein Beſtreben den gasförmigen Zuſtand wieder anzunehmen beybehalten hat*)

Dritter

Anziehung zum Krißalliſationswaſſer gleich groß iſt. Sind z. B. Schwefelſaures»- und Salpeterſaures- Rali gemeinſchaftlich im Waſſer gelöſt, und die Löſung wird abgedunftet, ſo erfolgt zufolge der reſpektiven Lösbarkeit jener Salze, erft die Abſondrung des Schwefelſauren, und zuleßt die des Salpeterſauren-Rali. Befinden fich hingegen ſalzſaures- und ſchwefelſaures Lia» tron in einer gemeinſchaftlichen Löſung, ſo fällt das Lettere beym Abdunften derſelben über dem Feucr früher als das Erſtere daraus nieder, obſchon ſolches leichter im Waſſer lö8bax iſt. Die Urſache hievon liegt darin, daß ſeibigem! durch das ſalzſaure LTIatron ſein Kriſtalliſationswajſer entzogen wird, mit welchem ſolches auch ſeine leichtere Lösbarkeit einvüßt.

*) Wir müſſen ohnftreitig alle elaſtiſche oder gasförmige Flüſſigkeiten, d. i. alle diejenigen welche wägbar und compreſſibel ſind, als Pro- dukte dex Miſchung einer conereten Baſis mit Wärmeſtoff anſe- hen. Hieraus folgt alſo, daß ein gasförmiges Fluidum, wenn ſolches durch Compreſion oder durch Affinität ſeiner Elaſtieität beraubt werden ſoll, ſein expandirendes Medium, nämlich den Wärmeftoff abſetzen muß, Dies beſtätigt auch die Erfahrung, denn die Compreſjion der Luft erfolgt mit Entwicklung von Wärme; und bey derZerlegung der atmosphäriſchen Luft durch Phosphor oder Sthwefelkgali, wird gleichfalls Wärme entwickelt. H.