Teil eines Werkes 
1 (1808) welcher die beyden ersten Theile des Originals enthält
Entstehung
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wenn demſelben ein andrer Körper zugeſeßt wird, der eine größere Affinität zu einem oder dem andern ſeiner Miſch ungs- theile?/ deſizt, als ſolche unter ſich beſaßen; 3) daß ſehr oft der Beyſaßz eines dritten Körpers zu einer Zuſammenſetzung aus zweyen Subſtanzen, ohne eine Entmiſchung derſeiben zu veranlaſſen, eine dreyfache Zuſainmenſetßzung erzeiigrt,

Man iſt von jeher bemühet geweſen die verſchiedenen Grade der Affinirät auszumitteln, welche jedem einzelnen Weſen zuz kommen. Herr Kirwan glaubte, daß man die Grdſ« der Affinicät jedes einzeinen Körpers zu einem audern durch Zifs fern bezeichnen, und ſo alle Reſultate der chemiſchen Wirkungen dem Calcül unterwerfen könne.

Herr Berthollet hat, hingegen bewieſen, daß in allen Fäls len da, wo man vermöge der größern Affinität eines einfachen*) Kdrpers eines von zweyen bildenden Slementen einer Verbin- dung ausſcheidet, die Abſonderung des qusgeſchiedeney weder vollkommen noch unbedingt erfolgt, ſondern daß der ausgeſchie- dene Theil, ſeiner reſpektiven Aifinität zufolge, ſich allemal

« Wieder mit der neuen Miſchung zu vereinigen ſirebt.

Es würde ohnſtreitig ſehr vortheilhaft ſeyn, wenn man, nach dem Beyſpiel der Phyſiker, alle Erfolge der<emiſchen Affinitäten, unter ein einziges Geieß vereinigen kdunte, Aber bier ſtellen ſich vent hm"uter Hinderniſſe entgegen, die der Vhy-

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*) Man nimmt das Wort einfa in der Cheinie gemeiniglich nur in der Bedeutung, wenn ein Körper, oder ein Element desſelben, nicht in finnlich wahrnehmbare heterogene Theile zergliedert werden kann. Die Natur ſelbü bietet uns indeſſen nie etwas einfaches dar, ſondern alles was wir finnlich wahr- nehmen fönnen, iſt ſchon gemiſcht. Dies folgt aus dem(Ses ſeß der allgemeinen und ewig wirkſomen Anziehung in der Nax tur, durch welche alle Weſen ein ſietes Belireven nach Verbindung auszüben, und hiedurch gleichſam an den Erdball gefeſſelt ſind. Etwas einfaches im ſtrengern Sinne des Wortes, würde ein We- ſen ſeyn, das nicht von der Affinitat afficirt wird, und ein ſolches kann im Weltraum nicht als exiſiirend gedacht werden. Da wir alſo nicht vermögend ſind, ein einfaches Weſen ſinnlich wahrneh- men zu können, ſo bleibt uns nichts übrig, ais das Daſeyn des

Einfachen aus den Produkren ſeiner Miſchung mit einem andern

Einfachen zu beurtheilen. Jenes ewige Beſtreben nach Miſchung

und wechſelſeitiger Anziehung zwiſchen allen Weſen in der Natur,

enthält ohnſireitig auch den zureichenden Grund davon, daß keine

Entmiſchung eines gemiſchten Körpers ſo vvollkonzmen ſeyn kann,

vaß nicht der ausgeſchiedene Theil auſs neue ein Beſireben nach

Miſchung mit dem erzeugten Prödukte äuzern ſollte, welches die

vollfommene und unbedingte Abſonderung desſelben erſchwert,

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