8, -“-.. WT.>
e 405
unter ſeinen Händen welken ſehen, wenn andre Unter;- 4]
ßungsgründe ihr Entwickeln nicht befördern. En
Wenn auch alle nöthigen Kenntniſſe zur Einrichtung nfo
Mü und Leitung eines Etabliſſements vorhanden ſind, ſo gehört Ride Z| zu feinem Fortkommen doch noch eine günſtige Lage; denn+ jul |/ es iſt nicht gleichgültig und zufällig, eine Art der Jndu-"“ we zU ſtrie auf. den oder jenen beſtimmten Punkt des Erdbodens>93 +4. zu verpflanzen, einer jeden Kunſt iſt durch die Natur ihrer- vel “* Beſchäftigungen, ihre Stelle bezeichnet, jede, ſo zu ſa- 5. M0 gen, hat ihren eigenen Boden und nur mit Gefahr des(oi R größten Nachtheils läßt ſich dieſe natürliche Ordnung ver-| wig “- rüen. ver 33 Dieſe Einwirkung der Localität iſt hauptſächlich wich- je
tig für die Künſte, deren Produkte nur geringe Preiſe ha- vans
ben, und bey denen die Handarbeiten faſt für nichts zu"4|
achten ſind; dieſe müſſen in der Nähe ſolcher Oerter aus- wol|
geübt werden, die die Vorrache liefern, und unfern von(wl
ſolchen, die ſie conſumiren, odex an Kanälen und Flüſſen, 8
die ihre Ausfuhr erleichtern, während eine Porcellanfabrik| ET
im Mittelpuncte einer großen Stadt gedeihen kann, weil ji"
hier die Handarbeitalles iſt, und die erſte Materie kaum als m
Clement bey dem Preiſe des Fabrikats in Anſchlag kommt."eS
Alle Künſte, die eine beſchwerliche Wereinigung von mig Menſchen, Sächen und Hülfsmitteln erfordern, müſſen| wes vielleicht anfänglich in Städten geübt werden; dort exiſti- fönnig ren die durch Bedürfniß zufjammengedrängtren, Menſchen, de 4
bloß durch Jnduſtrie, machen, ſo zu ſagen, alle ihre imm) Hülfsmittel, zum Gemeingut und theilen alle Operationen ſe foS4 unter ſich, um ſchneller zum Zwecke zu gelangen, Es nac 3)
ſcheint ſelbſt, daß die Künſte, die eine große Einſicht und ment
einen gebildeten Gejchma erfordern, nur ingroßen Städ- ehlteg
ten gedeihen könnten, weil man dort nur die nöthigen wd
Hülfsmittel zu finden hoffen darf. Rg Nicht allein ſind alle Localitäten nicht geſchit, um In vg darauf Anlagen zu machen, die ſich zur Herbeyſchaffung"UN es
der 4
EONERENN Ri L 2 45: FET >. 20--<nwm Kiihl BE 2 Seinen 7<b ege we Är 5 en u fi erk nn nail Rk ka Üb H ke .----- FE


