rische Ruinen, die der Badenburg; hinter dem nahen
g; Lollar mit großen Eisenwerken aber erhebt sich ebenfalls ein Basaltkegel der Staufenberg mit den Ruinen einer
Raubritterburg aus dem 13. Jahrhundert und einem neuen
Schloß des Großherzogs von Hessen.
Schiffenberg.
Südwestlich von der Stadt, auf bewaldetem Bergrücken weithin sichtbar, liegt das alte Kloster Schiffenberg, Gießens bevorzugter Ausflugsort. Das Kloster wurde im 12. Jahr hundert errichtet, später aber Deutsch-Ordenskommende. Die alten Bauten nebst einer ehrwürdigen Kirche sind wohlerhalten. Tief ins Land hinein, über Tal und Hügel, Wald und Feld und friedliche Dörfer bis zu den blauen Bergketten des Taunus bieten die Wälle des Schiffenbergs herrliche Ausschau. Der Weg von der Stadt führt durch eine meist schattige Allee dahin und berührt nach seinem Eintritt in den Wald den Forst garten der Universität. Dieser vorzugsweise Lehrzwecken dienende Musterwald ist reich an schönen Bäumen und Anlagen, die auch dem Publikum zugänglich sind. Westlich vom Schiffenberg breitet sich der Bergwerkswald in weiter Runde aus. Östlich führen zahlreiche idyllische Steige durch eine tiefe Waldeinsamkeit, dem Forsthaus Hohewarte
und dem Dorfe Annerod zu, in dessen Nähe sich auf einer


