in die Landschaft der Wetterau und ist jedem Reisenden wohl bekannt, der die Landschaft auf der Fahrt von Frankfurt nach Gießen nicht achtlos vorüberziehen läßt. Die Burg ist in vielen Teilen noch wohlerhalten. Der Burghof mit dem wertvollen romanischen Pallas gibt ein herrliches Bild aus der kunstsinnigen Zeit der Hohenstaufen. Eine entzückende Aussicht in die fruchtbaren und verkehrsreichen Gefilde den Wetterau und auf die waldgekrönten Höhen von Taunus und Vogelsberg liefert der 20 m hohe, ebenfalls aus romanischer
Zeit stammende östliche Bergfried. Eine Bahn führt neuer
Schloß Braunfel.
dings, Kloster Arnsburg und Münzenberg berührend, von Lich nach Butzbach auf die Strecke Gießen-Frankfurt und erleichtert dadurch den Besuch dieser Stätten, die man aber als Wanderen aufsuchen muß, um ihren eigenartigen Reiz voll erkennen zu können. Überall ist hier historischer Boden. Im Pfahl graben, der auch die weitere Wetterau durchzieht, sind die Zeugen römischer Herrschaft noch zahlreich vorhanden. Die Grenzbefestigung der Römer gegen die Germanen, die in der nahegelegenen Saalburg bei Homburg v. d. II. in anschau lichem Ausbau neu ersteht, ist als buschbewachsener Wall
mit davorziehendem Graben vielfach noch erkennbar.
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