des Werkes. 15
„colle finden“(1). An andern ähnlichen Beispielen Hehlt es nicht.
Hieraus ergiebt es sich denn, daſs zuerst die Protocolle, die Darstellungen der Beweggründe und Vorträge, oder vielmehr die einen durch die andern zu studiren sind: sie unterstützen und erklären ein- ander wechselseitig.
Aber hiernächst muſs man noch auf den Ent- wurf des Civilcodex und die Bemerkungen der Tri- bunäle zurückgehen; sie sind der Standpunkt, von welchem der Gesetzgeber ausgegangen ist. Inson- ders verdient damit der treffliche Vortrag, der dem Fntwurfe voransteht, verbunden zu werden, indem er über den Geist des Civilcodex vieles Licht ver- breitet.
Soviel von den Materialien der Bearbeitung. Wir kommen nun zur Methode, die wir in der Be- arbeitung befolgen müssen, um mit Nutzen zu stu- diren.
Wenn keine von den angezeigten Quellen der ausschlieſsliche Gegenstand des Studiums seyn darf, so versteht sichs von selbst, dals es auch wichtig ist, keine von der andern getrennt zu studiren. Um dieselben mit Erfolg zu benutzen, muſs man sie an- einanderreihen, miteinander vergleichen, ihren voll- ständig zusammengestellten Inhalt zu einem Ganzen zu bilden suchen, worin die Ansichten, nach ihrer natürlichen Ordnung folgend, den Geist auf demsel- ben Wege, den der Gesetzgeber wandelte, und durch dieselben Entwickelungen zum Resultate füh- ren.
Aber welche ungeheure Arbeit fordert dieses Anreihen und Vergleichen?
(1) Protocoll vom 5. Ventòse Jahr 2., T. 5. p. 71.


