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mer nicht, welchen ersten praktischen Schritt ich gehen konnte. Der logische war Vortragsabende; doch Worte wa- ren nicht genug; ich suchte praktische Aufgaben. Ich forschte nach einem Haus— einem Saal— einem Platz, an dem Menschen zusammenkommen, miteinander sprechen und gemeinsam Ideen ausarbeiten konnten; an dem sie prak- tischen Rat erhielten, wenn sie Probleme nicht selbst lösen konnten.
Ich wußte, daß viele meiner Gedanken beinahe zu optimi- stisch schienen. Doch ich mußte auf die Erfüllung der großen Zukunftsprogramme mit demselben Eifer des Herzens hof- fen wie auf die Realisierung der kleinen, praktischen— ob- wohl ich wußte, daß sich meine Hoffnung mit einem starken Panzer der Geduld wappnen mußte.
Aber was für ein Haus? Was für ein Saal? Ich wollte so gern mein erstes Haus in Deutschland errichten, denn ich fühlte, daß ich dort die besten Resultate erreichen würde. Unzweifelhaft würde man mir sofort von den Amerika- Häusern erzählen, die, wie ich wußte, sehr gute Dienste lei- steten, doch auf ganz anderem Gebiete, als ich es zu tun hoffte.
Haß in Liebe zu verwandeln... eine Plattform der Würde... ein Haus, um durch seine Erscheinung Menschen von der Notwendigkeit zu überzeugen, täglich Liebe zu üben wie andere lebenswichtige Funktionen... aus all diesen Gedan- ken, die in meinem Kopf kreisten, löste sich die Gestalt eines Gebäudes, das ich nicht einen einzigen Tag vergessen hatte: ein einstmals schimmerndes Haus— jetzt eine graue Ruine; das bunte Glas, das wie leuchtende Augen zu glitzern schien— zerbrochen am Boden; die leer starrenden Fensterhöhlen mit dem suchenden Ausdruck eines Blinden; die geschwärzten Rauchstreifen, die von ihnen herunterliefen wie dunkle Trä- nen, unter leeren Höhlen festgefroren. Seine friedliche Schön- heit zerschmettert— von den Flammen des Hasses zu leerer Schale verbrannt... mein Haus... Es gab kein Gebäude in der Welt, das so geeignet für das Werk des Friedens und des besseren Verstehens zwischen Menschen war.
Durch Krieg und Haß zerstörte Häuser neu zu erbauen, um in ihnen für Verstehen und Frieden zu arbeiten, war ein
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