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Die Unvergessenen / Ilse Stanley ; ins Deutsche übertragen von Ilse F. Stanley
Entstehung
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ILSE STANLEY DIE UNVERGESSENEN

(Fortsetzung des vorderen Umschlagtextes)

gegen die These von der deutschen Kol- lektivschuld sie sagt,»sonst werden wir nie aufhören, Kollektivhaß zu ha- ben«, unterscheidet stets zwischen den Verbrechen des Naziregimes und dem deutschen Volk, vergißt nie die Deut- schen, die ihr geholfen haben und tritt später mit Entschiedenheit für eine menschliche Behandlung des besiegten Deutschland ein. Ohne Bitterkeit, mit Humor und Zuversicht macht sie auch in den USA ihren Weg, sie setzt sich beruflich wieder durch und findet ihr Lebensglück in der Ehe mit dem ameri- kanischen Schauspieler Milton Stanley. Nach mancherlei schweren Erlebnissen wird sie durch eine große Fernsehsen- dung über ihr Leben und ihre Taten in den Nazijahren populär und gründet eine unpolitisch-humanitäre Organisa- tion zur internationalen Verständigung, deren Ziel nicht nur die Überwindung des Hasses und aller Vorurteile zwischen den Nationen ist, sondern auch die Zu- sammenarbeit und Annäherung der ver- schiedenen Religionen. Ihr Werk und ihr Buch sind am Ende ein großer Appell zum Frieden, zur Menschlichkeit, Tole- ranz und Hoffnung.

Ilse Stanleys Buch ist mithin, wie der New Yorker Aufbau schrieb,»zuerst und zuvörderst eine große Konfession, die Lebensbeichte eines religiösen Menschen. Ihr Gott ist ein Gott der Liebe, der Ver- söhnung, des Vergebens, ein Gott, der

sie nicht zu hassen lehrt«...

VERLAG KURT DESCH

WIEN MÜNCHEN BASEL