über Politik, Konfessionen und andere Trennungswände zu erheben. Und nur individuelle Menschen durften sie unter- stützen, um sie individuell und unabhängig zu erhalten.
Ich spannte einen Bogen in meine Maschine und begann zu schreiben:
DIE BRÜCKENBILDNER
Es gibt nur einen Weg
Über den Abgrund des Hasses: Die Brücke von
Meinem Herzen zu Deinem.
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Ich hatte in keiner Weise die Schwierigkeiten überschätzt, die sich der Gründung einer Organisation entgegenstellen würden, die ein unbequemes Ideal anbot, ohne kommerzielle oder Propagandabelohnung zu versprechen. Wir begannen sie mit ein paar Dollars, die Milton und ich uns durch per- sönliche Opfer ersparen konnten. Wenn wir ins Kino gehen wollten, so blieben wir zu Haus und taten das Eintrittsgeld für das Kino in unsere kleine Heimsparbüchse. Als wir unsere erste Bridge-Builder-Broschüre in Form eines Mimeo- graph-Pamphlets drucken lassen wollten, mußte unser Haus- haltsgeld für eine Woche auf ein Minimum herabgesetzt wer- den, das Fleisch völlig ausschaltete.
Es war nicht leicht, sie auf diese Weise zu beginnen, aber es war die einzige. Wann immer ich im Zweifel war, welchen Weg ich gehen sollte, dachte ich an Johannes Itten. Er hatte einmal genau den richtigen Rat erteilt:»Es gibt für dich nur einen einzigen Weg. Denke nicht zuviel darüber nach, welche Windungen er nimmt. Wenn du weißt, daß er zu deinem Ziel führt— gehe ihn.«
Doch bisher hatte ich nur das Schild gefunden, das ich als Wegweiser am Anfang der Straße aufstellen konnte. Ich hatte das Motto und den Zweck, doch ich wußte noch im-
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