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Schlußbetrachtung und Schlußfolgerung| Aa
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Zum weltgeschichtlichen Rätsel der jüdisch-christlichen u Verfeindung Mradin
Zum Schluß soll hier eine Frage von großer Tragweite gestellt ne werden: Wie ist es wohl zu erklären, daß so viele Jahrhunderte& N hindurch die Juden sich selbst, ihre Frauen und ihre Kinder, Er ohne sich zu besinnen, lieber dem Tode weihten als zum Christen- ck tum überzutreten, obwohl dieses doch in so enger Verbindung En:. mit dem Alten Testamente steht und obwohl dessen größter En Apostel aus dem Zentrum der jüdischen Geschichte kam? Zu Wir stehen hier zweifellos vor einem der schwersten Rätsel= hei der ganzen Religionsgeschichte. Aber nur zu viele Christen emp- at finden die Größe dieses Rätsels einfach deshalb nicht, weil ihnen der die die ganze Furchtbarkeit des jüdischen Martyriums nicht bekannt je Au ist— eines Martyriums von mehr als fünfzehn Jahrhunderten. Ich Se wage es nun— und zwar gerade als ein moderner Mensch, der reich] weder aus dem Judentum noch aus dem Christentum kam—, die gri auf jene schwere Frage eine sehr einfache Antwort zu geben: 1 den Nicht das Neue Testament im Ganzen und Tiefsten seiner Texte, Haus wohl aber die christliche Verkündigung aller Jahrhunderte hat nicht a allzu ausschließlich vom Gottmenschen geredet und allzuwenig End von dem, was den Juden ihre teuerste geistige Heimat und das Fehler Zentrum ihres Glaubens und ihres ganzen Gewissenslebens war,\ Ind er nämlich von dem einen und einzigen Gott, dem Schöpfer Him- Ihrer& mels und der Erden, und von: der Allgegenwart seines ewigen Währer Gesetzes im menschlichen Gewissen. So stellt sich also die Frage, Sinn dı ob es wirklich allein die Verstocktheit und Verschlossenheit der herrsch Juden gewesen ist, der man die ungeheuere, weltgeschichtliche begreif und noch lange nicht erschöpfte Tragik der Verfeindung zwischen Nun Judentum und Christentum zurechnen muß, oder ob man nicht, Sering: angesichts all der in unserer Zeit erfolgten Ausbrüche jener Ver- Untersg
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