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de Gaulle auf dem„Dissidence“ genannten Wege nicht folgte, steckte in nachstehender Überlegung, mit der er es entschuldigen wollte:
„Die Franzosen sind weder Iren noch Polen. Die schweig- same, diskrete, versteckte Arbeit, die der von ihnen ver- langte Kampf braucht, ist unseren Landsleuten unmög- lich. Es fehlt ihnen allzusehr die Übung darin.“
Es war schon ein gut Teil Wahrheit in diesem Alibi. Die Hekatomben unserer besten Leute sollten es beweisen. Aber das vermindert nicht im geringsten die bewun- dernswerte Haltung von Männern wie Abbe Lair, ganz im Gegenteil. Tatsächlich betrachtete ersich 1943 weiter- hin als Soldat. Er kämpfte im Priesterrock— ganz strah- lend von innerem Leben— denselben Kampf, den er in der Uniform eines Infanterieleutnants drei Jahre früher an den Ufern der Lauter oder im Argonnen-Wald ge- kämpft hatte, weniger gegen einen Erbfeind als gegen eine Form der Zivilisation, die ihm als direkte Ver- neinung des Christentums erschien. Das ist wohl das, was leider die Realisten, von denen Bernanos spricht, alle die, die uns in diesen Jahren der Schmach und des Elends verspotteten, niemals verstanden haben: dieses Gefühl für die Ehre, weit entfernt von Chauvinismus oder Revanchegefühl, diese Treue zur Haltung des In- fanterieleutnants, der im roten K£pi dreißig Jahre vor- her in einem Rübenacker von Villeroy gefallen war. Rochereau in Befort und Massena in Genes... Man muß immer wieder auf Peguy zurückkommen.
Der Kämpfer Charles Lair hatte, wie die guten Leute sagen, noch nicht„genug“. Das ist alles. Sein Bedarf an Schlachten, an Lorbeer, an Siegen war noch nicht ge- deckt. Er wollte„das in Ordnung bringen.“ Tatsächlich war er ein Draufgänger bis ans Ende, einer dieser Pilger, die bis zum bitteren Ende gehen, in Chartres wie in Bir Hakeim, in Compostella wie in Kufra, so wie es alle diese Pilger zu absoluten Werten tun.
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