Vorwort zur deutschen Ausgabe
!Ialbtot wankte der Häftling in seinem gestreiften Sträflingsrock mit einigen Freunden nach einem Tage schwerster Arbeit und dürftigster Ernährung vor ı5 Jahren die Straße des Konzentrationslagers Dachau ent- lang. In seinen kühnsten Träumen hätte er sich damals die fast revolutionäre Tatsache einer deutschen Aus- gabe seines Erlebnisberichtes nicht vorstellen können. In dem Land, in dem damals noch die Diktatur eines heidnischen Führers triumphierte, in diesem Land, wo in tiefverbundener Kameradschaft deutsche und fran- zösische Widerstandskämpfer gegen den unmensch- lichen Nazismus standen, erscheint heute das Werk eines ehemaligen französischen Deportierten mit dem Vorwort des hochverehrten Regierungschefs, der Deutschland nach den Fieberschauern des Faschismus und dem völligen Zusammenbruch der Niederlage auf den Weg der Genesung geführt hat. Der frühere Depor- tierte ist seinerseits nun Justizminister in einem Frank- reich geworden, das der Mann führt, der vor ı5 Jahren den Widerstand gegen Hitler verkörperte. Heute ver- körpert derselbe Mann, zusammen mit Bundeskanzler Adenauer, den Willen unserer beiden Völker, ihre Ge- schicke von jetzt an brüderlich zu verbinden. Das istin meinen Augen ein weiterer Beweis für die unvoraus-
sehbare Leitung, für das wunderbar weise Wirken der Vorsehung, vor der mich ehrfürchtig zu verneigen die
deutsche Ausgabe der„Freiheitsstraße“ eine besondere
Gelegenheit gibt.
Die deutschen Leser dieses Buches werden, das hoffe ich
zuversichtlich, darin keinen Anlaß finden, sich verletzt
oder in ihrer echten Vaterlandsliebe getroffen zu füh-
len. Vor 1933 war der Verfasser einer derjenigen, die
als noch junge Leute für eine Versöhnung der beiden
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