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Carl Goerdeler und die Deutsche Widerstandsbewegung : mit einem Brief Goerdelers in Faksimile / Gerhard Ritter
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570
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570 Anhang ö

c) Alle diese Maßnahmen sollen plastisch den Willen verkörpern, daß wir kein 1948,\S4nend einz sondern Deutschland und unser Volk zu nationaler Behauptung stärken wollen. Wit& mungen| müssen uns aber klar sein, daß die Wiederholung von 1918 eben nur vermeidbar ist, I} munistis wenn rechtzeitig so, wie hier vorgeschlagen, gehandelt wird.:ligenzun

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Es ist notwendig zu wissen, daß man sich auch in führenden Parteikreisen darüber klar- AB eEndwirk

geworden ist, daß es weder persönlich noch sachlich so weitergeht. Dabei ist man sich fihnahlder

klar, daß sowohl die politische wie militärische Führung geändert werden muß. Die f.-rsind s;

Macht der Tatsachen setzt sich also wie immer als harte Lehre durch. Nur darf man!|]; En

nicht, wenn man nicht ungeheure Opfer bringen will, warten, bis sich dies alles von Ag.1schlimme

selbst vollzieht; würde man warten, so ständen für den Wiederaufbau keine materiellen Is mehhien und sittlichen Kräfte mehr zur Verfügung. Aus der Bewegung in der Partei ergibt sich für die Wehrmacht auch die Möglichkeit,',, mit diesen Kräften der Partei zusammenzugehen. Sie wird sich dabei allerdings klar sein MaRisiko se müssen, daß die bisher im Vordergrund stehenden Parteimänner weder im Volk noch|j} lich, daß draußen irgendeine Resonanz mehr finden können. Aber zu einem von beiden mög- Me Erklärur lichen Schritten, der zur Änderung des gegenwärtig unhaltbar gewordenen Zustandes hitze der führt, muß sie sich entscheiden. Wie diese Entscheidung durchzuführen ist, wird münd- hniteine lich zu besprechen sein. Durchdacht ist es, ebenso wie selbstverständlich alle sonstige

i"ren Zu Gedankenarbeit bewältigt ist, die zur Durchführung des in Ziffer 13 dargelegten Pro- Über fentlic gramms erforderlich ist. Ürfihiper m; chen, dies 15 Inge, wer b

Ende 1918 hat das deutsche Volk, auf welchem Wege und auf wessen Einfluß auch Üben he,

immer, sich in dem Zusammenbruch von einem Monarchen getrennt, der unfähig wat,')\ Ein d politische und militärische Gesichtspunkte klar und in erreichbaren Zielen zu vereini- ud,' gen. Diese Trennung ist erfolgt, trotzdem Kaiser Wilhelm II. moralisch untadelig wat. Beitej s Heute stehen wir unter einer Führung, die sich nicht nur als unfähig erwiesen hat, son), ip a dern vermessen und wahnwitzig ist und jedes sittlichen Gehalts entbehrt, weil sie sich kn 7, des Verbrechens bedient, Verbrechen anordnet und Verbrechen sowie Korruption}|,= duldet. SED Erich fr Das deutsche Volk hat in allen seinen Schichten, insbesondere in der Arbeiterschaft, Made ei dies erkannt. Stalingrad, die Zerstörungen durch Luftangriffe und die Schließungen von}} ie Geschäften haben diese Erkenntnis wesentlich gefördert. Das Volk hat, von Teilen det ers" Intellektuellen abgesehen, das Vertrauen zu Hitler verloren, soweit dies je wahrhaft ik vorhanden und nicht durch Demagogie erschlichen war. Daran hat auch seine von Ent- Ki nf stellungen erfüllte Rede am 21. 3. 1943 nichts mehr ändern können. Ein Mann kann Ihe, aadel führen entweder durch die Stärke seiner sittlichen Kraft oder durch Erfolge. Fehlt, wie ni Stun hier, jene vollkommen und hören diese auf, so ist er erledigt. Das Volk ist nicht nur reif,), bay ds all sondern es wartet, daß eine rettende Tat geschieht. Hinter der Reife kommt immer die ig Fäulnis; wer die Reife nicht nützt, muß sich mit der Fäulnis abfinden. Nteog In pe Es ist außer jedem Zweifel, daß seit einigen Wochen im Anschluß an die oben dat}, 3 Fri gelegten Vorgänge der Radikalismus wächst. Das deutsche Volk, insbesondere det N deutsche Arbeiter, selbst Kommunisten, hatten ein großes Vertrauen zur moralische hi= Qualität der Generale. Dies Vertrauen beginnt zu wanken, weil das Volk glaubt, dab Sa Rtten,

sie sich, ihren Soldaten und dem Volk alles bieten lassen, was ihnen von einer unfähigen und zum Teil verbrecherischen Führung zugemutet wird. Das Volk hat lange in det Offizieren, besonders den höheren, die selbstverständlichen Hüter von Ehre und A0 stand gesehen. Nunmehr fängt es an, dieses Vertrauen zu verlieren, und ich muß mild, allem Ernst darauf aufmerksam machen, daß diese Bewegung schnell fortschreitet. D# mit wird allmählich den verständigen und verantwortungsbewußten Männern der A I a beiterschaft die Möglichkeit aus der Hand geschlagen, noch auf die große Mass Bi

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