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Wie wir mit solchem Auftrag wandeln sollen.
Wenn wir als Theologiestudenten im Dritten Reich uns darin einig wären, was es um das Wort" sei, so könnte unsere Besinnung eigentlich mit dem vorigen Abschnitt schließen. Ob wir in einer Fachschaft oder in einem Arbeitslager stünden wüßten, was wir zu sagen und wie wir uns zu gehaben hätten.
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Aber das Wort Gottes aus der Heiligen Schrift steht nicht hoch im Kurs zu unserer Zeit. Auch nicht bei allen Theologiestudenten. Es gibt zuviel andere Worte heute, die unsere Aufmerksamkeit und Hingabe erfordern und unseren Wandel gestalten. Es herrscht sogar an allen Universitäten die einhellige Erziehungstendenz des Staates, den Wandel des Theologiestudenten von den gleichen ethischen Voraussetzungen, die die Kommilitonen der anderen Fakultäten bestimmen sollen, her festzulegen. Der Dienst und die Schulung des SA.- Mannes ist keine lediglich körperliche, wehrsportliche Erziehungsarbeit mehr, sondern verlangt, daß sich jeder Student, also auch der Student der evangelischen Theologie von der nationalsozialistischen Weltanschauung schulen und leiten lasse.
Unsere Kommilitonen von der katholisch- theologischen Fakultät sind von dieser Schulung befreit; man darf fragen: ist das ein Anspruch der katholi schen Kirche, über den wir als„ Protestanten" mit der vielgerühmten„ Freiheit des Glaubens" erhaben sein können? Ist unser reformatorischer Glaube wirklich so frei?
Wer die nationalsozialistische Schulungsarbeit oberflächlicher und harmloser auffaßt, wird der mehrfach eindeutig ausgesprochenen Intention der Führer unseres Staates in dieser Hinsicht nicht gerecht. Dem übergeordneten Gesichtspunkt der völkischpolitischen Jdee hat sich auch der Student der evangelischen Theologie heute an den deutschen Universitäten unterzuordnen; in anderem Sinne ist seine Mitarbeit nicht möglich.
Wir haben diesem Anspruch gegenüber, der an die letzten Grundlagen unserer Lebensgestaltung allein durch Gottes Wort


