stärkt und erfreut hat. Hab immer an Dich gedacht und leise gehofft, doch noch einmal zu Dir zurückzukommen. Unser Herrgott hat nicht gewollt. Meine...! Schau, sterben müssen wir alle einmal. Denk mal, ich könnte ja auch im Krieg sein und jetzt fallen. Habe tausendmal die lieben Stunden bei Dir im Geist immer nochmals durchlebt und sah Dich deutlich vor mir. In meinen letzten Wochen haben mich ab- wechselnd unsere beiden Pfarrer besucht und mir durch Trost und gute Bücher über viele schwere Stunden hinweggeholfen. Und... das Größte, sie haben mir. zu unserem lieben Herrgott zurückgeholfen. Ich habe auch wieder beten gelernt. Auch Deine lieben großen Gebete haben da mitgeholfen. Hab vielen Dank für alles, für Deine große Güte und alles Liebe, was Du mir getan hast. Nicht weinen, tröste Dich! Wenn es hier kein Wiedersehen gibt, dann im Jenseits bestimmt. Möchte Dir noch so viel schreiben, aber die Zeit eilt. Also... noch allerletzte Grüße und tausend Küsse von Deinem Dich liebenden NN. Leb wohl!

Letzte Niederschriften eines Raubmörders:

In der letzten Stunde meines Lebens ist dies mein einziger und letzter Trost, daß ich einen Heiland habe, der vom Kripplein bis zum Grabe bis zum Thron, da man Ihn ehret, mir dem Sünder zugehöret. Denn Jesus nimmt die Sünder an, ob die Sünden blutrot wären, müssen sie kraft seines Bluts, dennoch sich in Schneeweiß kehren, da ich gläu- big sprechen kann, Jesus nimmt mich Sünder an.

Ich glaube, daß Er auch mich verlorenen und verdammten Men- schen erlöset hat, erworben und gewonnen von allen Sünden, vom Tod und von der Gewalt des Teufels. Ich erbitte von Ihm die Schächer- gnade, Gott sei mir Sünder gnädig!

Der Raubmörder an seine Mutter:

Liebe Mutter! Heute, da ich Dir diese wenigen Zeilen schreibe, sollst Du wissen, daß dies der letzte Brief von mir ist!

Morgen Früh ist meine Lebensbahn auf dieser Erde zu Ende. Werde hingerichtet! Habe nicht gedacht, daß ich einmal so enden würde. Schicksal ist Schicksal. War halt doch keine ehrliche Kugel für mich gegossen!

Darum, liebe Mutter, sei mir nicht böse; verzeih Deinem Sohn! Habe nicht mehr das Glück, Dich zu sehen! Aber eins ist gewiß: im.

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