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Anleitung zur Fleischbeschau : nach den Erfahrungen des Distrikts-Thierarztes Anton Obermayer in Kaiserslautern, für Physiker, Polizeibeamte, Thierärzte und Fleischbeschauer / bearbeitet von Dr. C. Meuth, königl. Bayer. Kantonsphysicus in Zweibrücken
Entstehung
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es leicht athmet, ordentlich frißt, ſäuft und widerkäut, der Miſt gehörig abgeht, und die Haare glatt und glänzend auf der Haut liegen, das Thier überhaupt lebhaft und 1 munter ausſieht, und keinen unnatürlichen Ausfluß aus Maul und Naſe hett. Das Fleiſch eines Thiers iſt nicht zuim öffentlichen Verkaufe geeignet, wenn es krank iſt. Dies erkennt man daran, daß daſſelbe nicht munter und lebhaft ausſieht, nicht ge⸗ hörig frißt und ſäuft, nicht widerkäut, der Miſtabgang fehlt, oder trocken und wäßrig iſt, die Haare nicht glatt anliegen und glän- zen, ſondern ſtruppig ſind, die Haut trocken und zu feſt anliegend oder ganz ſchlaff iſt, Kopf und Ohren abhängen, die Augen trüb, Maul und Naſe trocken und heiß oder voller Schleim ſind, die Zunge ſchmierig und un⸗ rein, der Athem beſchwerlich und mit Hu⸗ ſten verbunden iſt, das Thier mit großer Beſchwerlichkeit geht, und hauptſächlich, wenn 4 man Augſchläge oder Geſchwülſte im Maul, auf der Haut, am Euter oder an den Füßen ſo wie auch betkächtliche äußere Verletzun: gen, als: Wunden und Knochenbrüche ge⸗ wahr wird. 3) Sind einige von dieſen Krankheitszeichen zuſammen vorhanden, ſo iſt das Thier von dem Fleiſchbeſchauer für krank zu hal

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