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bald mißfarbig, bräunlich oder ſchwärzlich wird, wobei die Thiere heftiges Fieber haben, ſehr matt ſind, nicht mehr freſſen, mit den Zähnen knirſchen und bald crepiren.
Beim Eröffnen findet man außer der Blat⸗ ter im Maul, alle benachbarten Theile brandig, den Rachen, Schlund, Magen und Gedärme theils entzündet theils brandig; die Lungen und das Blut ſchwarz, das Fleiſch dunkelroth.
Da dieſe Krankheit bösartig iſt, ſo muß der Fleiſchgenuß für Menſchen und Thiere als nach⸗ theilig erachtet, das Thier daher unter polizeili— cher Aufſicht verſcharrt werden.
§. 89.
Bei der Borſtenfäule der Schweine ſte⸗ hen die Borſten an den Seiten des Halſes büſchel⸗ weiſe auseinander, und dieſe ſind ſteifer, härter und von matterer Farbe als die Borſten am übri— gen Korper. Beim Berühren und Zupfen empfin⸗ den die Thiere Schmerz. Die Stelle wo ſolche Borſten ſtehen, iſt eingeſunken, und die Hautfarbe bei ſchwarzborſtigen weiß, bei weißborſtigen ſchwarz. Die Thiere ſind dabei niedergeſchlagen, knirſchen mit den Zähnen, haben keine Freßluſt, aber gro⸗ ßen Durſt. Bei höherem Grade der Krankheit werden ſie ganz ſtumpf und gefühllos, bleiben immer liegen, köoͤnnen nicht mehr ſtehen, und es tritt ein heftiges Fieber hinzu; die Flanken bewe⸗


