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Anleitung zur Fleischbeschau : nach den Erfahrungen des Distrikts-Thierarztes Anton Obermayer in Kaiserslautern, für Physiker, Polizeibeamte, Thierärzte und Fleischbeschauer / bearbeitet von Dr. C. Meuth, königl. Bayer. Kantonsphysicus in Zweibrücken
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Seite
133
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Der Ko es ſtellt ſih

die Nier

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schlachtung! daher nicht

heraus.

und Blut dunkelrorh, die Geſchwulſt im Halſe deß⸗

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§. 85.

Die Gaubberkrankheit der Schaafe hat Aehnlichkeit mit der Darrſucht, und beſteht in einer allmähligen Abzehrung der Thiere, wobei ſie große Mattigkeit und Schreckhaftigkeit zeigen.

Man findet bei der Eröffnnng im Innern

nichts Auffallendes, nur eine große Magerkeit und Fettloſigkeit.

Gaubber⸗

krankheit der

Schaafe.

Das Fleiſch iſt nicht zur menſchlichen Nah⸗

rung geeignet, daher deſſen Verkauf zu unterſagen.

§. 86.

Die Bräune der Schweine hat ihren Sitz im Schlundkopf und Rachen dieſer Thiere und kommt häufig mit dem Milzbrand verbunden, und als ſeuchenartige Krankheit vor, die Zunge iſt dabei dunkelroth, angeſchwollen und heiß, das Schlingen ſehr beſchwerlich, verſchluckte Flüſſigkei⸗ ten kommen wieder durch die Rüſſelöffnung her⸗ aus. Am Halſe, längs der Luftröhre, dem Schlund, und zwiſchen der hintern Kinnlade entſteht eine heiße, harte und geſpannte Geſchwulſt von dun⸗ kelrother oder bläulicher Farbe. Der Athem iſt gleichfalls erſchwert, keuchend, die Thiere ſper⸗ ren dabei das Maul auf und recken die Zungen Dieſe Krankheit verlaͤuft eben ſo ſchuell, als der Milzbrand und iſt eben ſo gefährlich.

Bei der Eröffnung findet man das Fleiſch

Braͤune der Schweine.