Wurmige Lungenſeuche der Schaafe.
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und mit Auswüchſen beſetzt, der Herzbeutel gleich⸗ falls voller Waſſer, das Herz ſchlaff; alles Blut in den Adern wäßrig und aufgelößt; Körper übelriechend.
Das Fleiſch von ſolchen Thieren muß, ſei⸗ ner geringen Nahrhaftigkeit und Unappetitlichkeit wegen, wenn die Krankheit auch erſt im Entſtehen war, wenigſtens als ungenießbar, bei hohem Grade derſelben aber als ſchädlich angeſehen, und darf daher weder zum Verkauſe noch zum Genuſſe er⸗ laubt werden.
§. 81.
Die ſogenannte wurmige Lungenſeuche befällt ſowohl junge als alte Schaafe, welche da⸗ bei an großer Schwäche, ſchlechter Verdauung und Ernährung leiden, einen trägen Gang haben, eng⸗
brüſtig ſind, häufig dumpf und trocken oder in
Schleim gehüllte Würmer aus huſten. Die Thiere ſind dabei traurig, die Wolle geht an einzelnen Stellen aus und verwirrt ſich. Im Innern fin⸗ det man die Lungen blaß, welk und aufgedunſen, knotig, in der Luftröhre einen zähen, ſchaumigen Schleim mit Ballen von Würmern. Das Blut iſt dünn, wäſſerig, das Fleiſch blaß und welk, das Fett verzehrt. In der Leber findet man auch bisweilen Egelwürmer.
Das Fleiſch ſolcher Thiere iſt nicht genießbar, deſſen Verkauf daher zu verbieten.
der ganze
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