Maul⸗ und Klauenſeuche bei'm Rindvieh.
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ſo daß ſie oft 8— 10mal mehr wiegen als ge⸗ ſunde Lungen. Im Innern ſind ſie ſleiſchartig, oͤfters knorpelig, und roth oder gelb und braun marmorirt. Außerdem findet man noch Waſſerer⸗ gießungen und Verſulzungen. Die in den uͤbrigen Eingeweiden vorfindlichen Veraͤnderungen ſind ver⸗ ſchieden, aber nicht von der Art, daß dieſe Krank⸗ heit aus denſelben allein erkannt werden koͤnnte.
Von im Anfange der Krankheit geſchlachteten
Thieren ſoll das Fleiſch noch ohne Nachtheil ge⸗
noſſen werden koͤnnen, doch iſt dieß nicht raͤthlich, indem die Krankheit mit Erſcheinungen verbunden
iſt, welche auf eine ſchon vor derſelben vorhan⸗
dene allgemein uͤble Koͤrperbeſchaffenheit ſchließen
laſſen; es waͤre daher der Genuß des Fleiſches
von ſolchen Thieren nicht allein dann, wenn die⸗
ſelbe ſchon den hoͤchſten Grad der Krankheit er⸗ reicht, ſondern auch im Anfange derſelben, durch⸗
aus zu verbieten. Selbſt die Benuͤtzung der Haut
ſollte nur mit Vorſicht und nur bei einem nicht
ſehr boͤsartigen Charakter der Seuche erlaubt werden.
§. 78.
Die Maul⸗ und Klauenſeuche kommen zuſammen oder auch einzeln beim Rindvieh, zu⸗ weilen auch bei den Schaafen, als Seuchen vor. Sie beſtehen, erſtere in einem blaſigen Ausſchlage im Maul, Rachen und auf der Zunge, letztere in
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